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Lokalsport
HSG Krefeld spielt in Dormagen gegen Aufsteiger Longerich

Dritte Liga. Handball: Der Club aus dem Kölner Vorort sorgt als bester Aufsteiger bisher für Furore. Wiedersehen mit dem Ex-Krefelder Wittig. Von Frank Langen

Für HSG-Trainer Olaf Mast wird es am Samstag ab 16 Uhr beim Auswärtsspiel gegen den Longericher SC ein Wiedersehen mit zahlreichen Gesichtern geben. Dies liegt allerdings nicht am Gegner, sondern an der Spielstätte. Da die Kölner Vorstädter ein Kooperationspartner des Zweitligisten TSV Bayer Dormagen sind, wurde nach Abgleich der Spielpläne vereinbart, das Spiel gegen die HSG als Vorspiel der Dormagener Begegnung gegen Aue im Sportcentrum Dormagen auszutragen. Und eben hier hatte Mast als Aktiver jahrelang gespielt.

Der Krefelder Übungsleiter sieht es auch eher als Vorteil an, dass nicht in der engen Halle in Köln-Chorweiler gespielt wird. "Longerich ist eine Mannschaft, die durch ihre Fans nochmals richtig geputscht wird. In Dormagen ist die Halle etwas größer. Da müssen sich deren Fans schon mächtig anstrengen, um eine ähnliche Stimmung hinzubekommen", sagt Mast. Gewarnt vor dem Aufsteiger ist er allemal. Longerich gewann nicht nur die Partien gegen die Topteams aus Neuss und Leichlingen, sondern trotzte dem Tabellenzweiten VfL Fredenbeck mit 29:29 auch einen Punkt ab. Zuletzt lief es allerdings nicht besonders gut für die Longericher, die drei Spiele in Folge knapp unterlagen. Doch wenn der Motor beim LSC einmal läuft, ist Vorsicht geboten. "Wenn bei denen die Emotionen freigesetzt und die Spieler wach gerüttelt werden, laufen die zu Höchstleistungen auf", sagt Mast zu seiner Analyse über den bevorstehenden Gegner. Ein Wiedersehen wird es mit Kreisläufer Michael Wittig geben. Der Ex-Krefelder wechselte im Sommer von der Seidenstadt in die Domstadt und hat sich hier blitzschnell integriert. Nach seinem Mittelhandbruch ist er seit dem fünften Spieltag fit dabei und aus dem Team nicht wegzudenken.

Auf Krefelder Seite stehen hinter einigen Spielern noch Fragezeichen bezüglich eines Einsatzes. Maik Schneider plagte sich in dieser Woche mit einer Magen-Darm-Geschichte herum, Thomas Pannen bereitet das Knie noch einige Sorgen, und bei Thomas Phlak läuft es noch nicht so richtig, nachdem er im Spiel gegen Korschenbroich umgeknickt war. Doch gerade hier zeigt sich dann auch die derzeitige Stärke im Krefelder Team. Ist ein Spieler verletzt oder erwischt mal einen nicht so guten Tag, so hat Mast immer noch einen vom Niveau her gleichwertigen Spieler in der Hinterhand. Gut zu sehen war dies auch im Spiel gegen Korschenbroich, wo die erste Halbzeit nicht den Wunschstellungen entsprach. Nach kleine Umstellungen in der Halbzeitpause war eine anders agierende HSG-Mannschaft auf dem Platz, die dem Gegner gnadenlos das Spiel aus der Hand nahm.

Quelle: RP
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