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Lokalsport
HSG Krefeld will zurück in die Erfolgsspur

Dritte Liga. Handball: Mit dem Spiel gegen den TV Korschenbroich am Samstag (19.30 Uhr) will die HSG sich für die Niederlage gegen Lemgo rehabilitieren und zurück in die Erfolgsspur finden. Für Maik Schneider könnte es zu einem Kurzeinsatz reichen. Von Sven Schalljo

Es war ein enges Spiel für die HSG Krefeld. Gegen Lemgo hielt das Mast-Team lange Zeit sehr gut mit und trotzte den schwierigen personellen Voraussetzungen. Immerhin standen nur drei Rückraumspieler zur Verfügung. Erst drei Tore der Gäste in Folge kurz vor Schluss sorgten am Ende für den 25:28-Endstand. Entsprechend war auch Trainer Olaf Mast nach dem Spiel durchaus nicht unzufrieden und sprach von einer starken kämpferischen Leistung seiner "letzten Mohikaner". Dennoch, die Punkte fehlen natürlich in der Tabelle und die HSG ist zunächst aus der absoluten Spitzengruppe herausgefallen. Die Partie am kommenden Samstag aber steht unter einem ganz anderen Stern. Schob sich Lemgo durch den Sieg mit nur einem abgegebenen Punkt auf Rang Drei, so geht es am kommenden Samstag gegen Korschenbroich gegen einen Gegner, der das genaue Gegenteil repräsentiert: Der TVK ist Drittletzter der Tabelle und hat erst einen Zähler auf der Habenseite.

Außerdem ist die bisherige Bilanz beider Teams gegeneinander haben die Seidenstädter die Nase vorne. Für beide Teams ist es auch ein besonderes Spiel, denn zwischen beiden Vereinen bestehen engere Verbindungen. Spieler wie Verantwortliche sind durch viele Freundschaften verbunden und die Vereine kooperieren in vielerlei Hinsichten. Entsprechend freut sich Olaf Mast sehr auf das Duell. "Wir sehen dem Samstag mit Vorfreude entgegen. Es gibt viele persönliche Bande zwischen Korschenbroich und uns. Und wir haben überdies eine sehr gute Bilanz gegen sie. Ich denke, es wird ein schönes Spiel. Wir freuen uns die Jungs zu treffen", lässt der Coach keinen Zweifel daran, dass er das Spiel sportliche wie von den Nebengeräuschen her sehr positiv entgegen sieht. Immerhin war er einst auch selber Spieler und Trainer in Korschenbroich Personell hat sich bei der HSG wenig verändert. Stephan Pletz fällt natürlich weiterhin aus und wird wohl erst im nächsten Jahr wieder eingreifen können. Bei Maik Schneider sieht es etwas besser aus. Der Rückraumspieler ist nach wie vor angeschlagen, machte aber unter der Woche erste Gehversuche und könnte vielleicht für einen Kurzeinsatz zur Verfügung stehen. Die Entscheidung liegt hier aber bei den Ärzten. Aktuell peilt Trainer Mast für einen seiner wichtigen Akteure ein Comeback in einer Woche an. Doch ob er auflaufen kann oder nicht, an der Zielsetzung für das Spiel gegen Korschenbroich ändert das natürlich wenig.

Die HSG strebt weiterhin einen Platz in der obersten Tabellenregion an, Korschenbroich zählt dagegen zu den Kellerkindern der Liga. Entsprechend wichtig ist ein Sieg für die Krefelder. Und die sportliche Ambition geht natürlich vor - so weit geht die Freundschaft mit dem TVK dann doch nicht.

Quelle: RP
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