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HSG: Mit Longerich ist noch Rechnung offen

Lokalsport: HSG: Mit Longerich ist noch Rechnung offen
Nach den Ausfällen von Kreisläufer Marcel Görden, Stefan Pletz und Michael Heimansfeld droht bei der HSG Krefeld nun auch Torjäger Thomas Phlak gegen Longerich auszufallen. FOTO: Thomas Lammertz
Dritte Liga. Handball: In der Hinrunde beendeten die Kölner Vorstädter eine zehn Siege in Folge andauernde Siegesserie der HSG Krefeld. Am Sonntag ab 17 Uhr bietet sich die Chance zur Wiedergutmachung. Torjäger Thomas Phlak droht auszufallen. Von Heinrich Löhr

Mit dem Longericher SC hat die HSG Krefeld noch eine Rechnung offen. Denn nachdem sie der Auftaktniederlage in Fredenbeck zu Saisonbeginn zehn Siege in Serie hatte Folge lassen, war es ausgerechnet der Aufsteiger, der Krefeld wieder eine Niederlage beibrachte. "Das war so eine Partie, in der dem Gegner alles und uns beinahe nichts gelang", erinnert sich HSG-Trainer Olaf Mast an diese Partie, die seine Mannschaft dann auch verdient verloren hat. Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich am kommenden Sonntag, wenn eben jener Longericher SC in die Sporthalle des Maria-Sybilla-Merian-Gymnasiums nach Königshof kommt. Der Anwurf ist um 17 Uhr.

Personell ist die Situation bei der HSG auch weiterhin mehr als angespannt. Drei Leistungsträger fallen am Sonntag definitiv aus, ein Vierter kommt möglicherweise hinzu. Sicher sind die Ausfälle von Kreisläufer Marcel Görden (Daumenoperation), Stefan Pletz (Knieoperation) und Michael Heimansfeld (ebenfalls Knieoperation). Während die beiden zuletzt genannten in dieser Saison definitiv nicht mehr zur Verfügung stehen, darf zu mindestens Görden ab dem 17. April wieder mit dem Training beginnen und auf Einsätze hoffen. Der vierte Leistungsträger, dessen Ausfall am Sonntag droht, ist Thomas Phlak. Den Rechtsaußen plagt eine Fersenverletzung, von der Mast hofft, dass es sich nur um eine Prellung und nichts Schlimmeres handelt. Von daher werden wiederum Kai Wingert und David Biskamp aus Adlers Oberligamannschaft zum Kader gehören, die mit Adler schon am Samstag spielen.

Die Frage, ob auch in der kommenden Spielzeit derartige personelle Vakanzen durch mit einem Zweitspielrecht ausgestattete U-23-Akteure aus Adlers Oberligakader aufgefangen werden, beschäftigt die Verantwortlichen der HSG bei ihrer aktuellen Kaderplanung für die kommende Spielzeit. Nach aktuellem Stand plant der Deutsche Handballbund seine Spielordnung so zu ändern, dass es kein Zweitspielrecht mehr geben wird. Die HSG müsste ihren Kader vergrößern, was mit zusätzlichen Kosten für sie verbunden ist. Allerdings ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen. Beim DHB-Bundesrat im Mai steht das Thema noch einmal auf der Tagesordnung, soll doch noch eine Einsatzmöglichkeit von Oberligaspielern in der Dritten Liga, in der sie sich sportlich weiter entwickeln könnten, geschaffen werden. Für die HSG-Verantwortlichen keine glückliche Situation, die jetzt den Kader für die kommende Spielzeit zusammenstellen.

Quelle: RP
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