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HSG: Wiedersehen mit den Ostfriesen

Lokalsport: HSG: Wiedersehen mit den Ostfriesen
Beim letzten Aufeinandertreffen gegen den OHV Aurich in der Sporthalle Königshof war Thomas Pannen beim 32:27-Sieg vor zwei Jahren mit sieben Toren beteiligt. Ob der Rückraumspieler am Samstag wieder mit dabei ist, steht noch nicht fest. FOTO: T.L.
Dritte Liga. Handball: Nach der 23:25-Niederlage gegen Longerich und dem damit verbundenen Verlust der Tabellenführung wurde alles sofort aufgearbeitet. Mit dem OHV Aurich wird am Samstag ein personell angeschlagener Gegner erwartet. Von Frank Langen

Die Köpfe haben die Spieler der HSG Krefeld nach der überraschenden 23:25-Niederlage beim Longericher SC nicht lange hängen lassen, auch wenn die Tabellenführung wieder an Fredenbeck abgegeben wurde. Es war irgendwann abzusehen, dass die Siegesserie mal reißen würde. Für HSG-Trainer Olaf Mast begann quasi mit dem Schlusspfiff die Aufarbeitung, wieso Longerich am Ende mehr den Sieg wollte als seine eigenen Spieler.

Und dass der Krefelder Übungsleiter seine Aufgaben gewissenhaft macht, zeigt sich auch schon darin, dass er den kommenden Gegner OHV Aurich, der am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Königshof seine Visitenkarte abgibt, genau unter die Lupe genommen hat. Die Ostfriesen sind für Mast keine Unbekannten. Schon in der Drittligazeit mit dem SC Bayer Uerdingen kreuzte er mit Aurich den Weg ebenso wie in der ersten Saison mit der HSG. Vergangenes Jahr stieg der OHV in die Oberliga Nord ab und strebt sich als Aufsteiger erneut an den Aufstieg zu verhindern. "In Aurich herrschen eigentlich paradiesische Zustände. Die haben die schönste Halle in der Dritten Liga, die mit gut 1000 Zuschauern auch gut besetzt ist. Aber irgendwie bekommen die den Hebel nicht umgelegt, dass es auch sportlich läuft", sagt Mast. Dabei lief die Vorbereitung auf die Punktspiele bei Aurich vielversprechend mit der Hoffnung auf eine entspanntere Drittliga-Saison als es die vorherige. So gut die Vorzeichen standen, so knüppeldick hat es jetzt die Auricher erwischt. Nach dem Spiel gegen Ratingen hat sich die Liste der verletzten Leistungsträger auf drei verlängert. Ein vierter Akteur ging angesichts der Personallage angeschlagen ins Spiel. Zuvor hatten die Auricher durchaus beachtbare Ergebnisse einspielen können. So wurde Minden II gleich am ersten Spieltag geschlagen, gegen die Topmannschaften aus Fredenbeck und Leichlingen gingen die Spieler mit einem Tor Unterschied verloren. Da Alternativen fehlen, wird für Samstag eher mit einem defensiveren Gegner gerechnet.

Auch bei HSG stand die Woche bisher nicht unter günstigen Sternen. "Ich habe teilweise nur sieben Spieler beim Training gehabt. Ich hoffe, dass wir beim Abschlusstraining noch einiges einstudieren können. Es ist durchaus möglich, dass ein Spieler sich auf einer Position wiederfindet, die er ansonsten nicht spielt", sagt Mast. Verzichteten muss er auf jeden Fall auf Stephan Pletz, bei dem eine Entzündung einen Einsatz unmöglich macht. Hinzu kommt mit Marc Pagalies ein weiterer Ausfall. Ob Thomas Pannen, der in dieser Woche wieder das Training aufnahm, bis Samstag fit genug ist, wird sich auch erst kurz vorher zeigen.

Quelle: RP
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