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Lokalsport
HTC Blau-Weiß verabschiedet sich mit einer Punkteteilung

Bundesliga. Tennis: Der Krefelder Bundesligist trennte sich gestern vom TC Weinheim mit 3:3. Tobias Prehn gab sein Debüt. Von H.-G. Schoofs

Ohne Salz in der Suppe verlief gestern der letzte Spieltag der Tennisbundesliga, weil die Entscheidungen (Meister und Absteiger) bereits vor einer Woche gefallen waren. So wurden auf allen Plätzen viele Spitzenspieler vermisst. Der HTC Blau-Weiß Krefeld beendete seine insgesamt gute Saison 2017 vor 500 Zuschauern mit einem 3:3 bei Aufsteiger TC Weinheim. Dabei feierten gleich drei Spieler ihr Debüt für das Stadtwaldteam.

Da Federico Gaio bei einem Turnier in Italien in die Qualifikation musste, standen Olaf Merkel nur drei Spieler zu Verfügung. Nachdem der Teamchef eine Absage von Oriol Roca-Batalla erhielt, der nach einer Verletzung noch kein grünes Licht von den Ärzten bekam, entschied er sich für den jungen Tobias Prehn aus dem eigenen Nachwuchs. Der 19-Jährige bekam es mit dem Slowaken Miloslav Mecir, Sohn des gleichnamigen und ehemaligen Weltklassespielers, zu tun und musste erwartungsgemäß reichlich Lehrgeld bezahlen.

Angetan zeigte sich Merkel von seinen beiden Neuzugängen Pedro Martinez Protero und Davide Galoppini, die zum ersten Mal für Blau-Weiß aufschlugen. Während Protero relativ mühelos gewann, sah es für Galoppini gegen den Deutschen Moritz Baumann nicht vielversprechend aus. Doch der kleine Italiener bekam das Match ab dem zweiten Satz unter Kontrolle und setzte sich am Ende auch im Match-Tiebreak sicher durch. Wie schon im letzten Heimspiel des HTC gegen Kurhaus Aachen, enttäuschte der Argentinier Federico Coria auch gestern in Weinheim. So ging es mit einem 2:2-Zwischenstand in die beiden Doppel. Dort konnte Coria an der Seite von Portero seinen ersten Sieg für Blau-Weiß feiern, den das Duo im Match-Tiebreak besiegelte und für den Punktgewinn sorgte. Für das Doppel Prehn/Galoppini gab es nichts zu holen.

Quelle: RP
 
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