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Lokalsport
HTC hofft auf viele Zuschauer morgen gegen den Tabellenletzten

Bundesliga. Tennis: Am fünften Spieltag in der Bundesliga kommt morgen um 13 Uhr Blau-Weiß Aachen in den Stadtwald. Mit der Unterstützung des Publikums wollen die hiesigen Blau-Weißen den zweiten Sieg. Von Oliver Schaulandt

Wenn der Auftakt-Spieltag in der Tennis-Bundesliga ein Maßstab für die restliche Saison ist, dann wird es morgen noch einmal richtig voll auf der Tennisanlage des HTC Blau-Weiß Krefeld. Denn zum Auftakt gegen den Deutschen Meister Gladbacher HTC fanden sich 1750 Besucher an der Hüttenallee ein - Zuschauerrekord für Krefeld. An diesem Wochenende stehen nun gleich zwei Heimspiele an, und natürlich hoffen Teamchef Olaf Merkel & Co. auf eine ähnlich stattliche Kulisse. Um 13 Uhr ist am Freitag Nachmittag der erste Aufschlag in der Partie gegen Blau-Weiß Aachen, am Sonntag beginnt die Partie gegen die Auswahl des Düsseldorfer Rochusclubs um 11 Uhr.

Mit Hilfe des Publikums wollen die Krefelder morgen den zweiten Saisonsieg unter Dach und Fach bringen. Dann würden sie in der Tabelle eine ausgeglichene Bilanz von 5:5-Zählern aufweisen. Und von der Tabelle her scheint dies auch durchaus realistisch, schließlich hat der Gast aus Aachen in seinen bisherigen drei Auftritten noch kein einziges Pünktchen geholt. "Das wäre natürlich schön, wenn das auch gegen uns so bleiben würde. Aber die Aufgabe wird schwieriger als sie aussieht", warnt Olaf Merkel, sich nicht vom Tabellenstand blenden zu lassen - zumal es durchaus möglich ist, dass Aachen mit einem Spitzenspieler kommt, der hier in Krefeld auch schon zum Kader gehört: Für den Argentinier Renzo Olivo ist es sozusagen eine Rückkehr, allerdings ist er in der Weltrangliste als Nummer 120 deutlich hinter Krefelds Spitzenspieler Paolo Lorenzi (Nummer 36) eingestuft. Ob es zu einem Duell der beiden kommt, ist noch offen; Olivo ist beim Turnier in Gstaad in der Schweiz in der ersten Runde gegen Robin Haase (Niederlande/spielt für Mannheim) ausgeschieden, Lorenzi ist hingegen noch im Rennen - und sein Einzel gegen den Letten Ernests Gulbis (Nummer 313 der Welt) ist morgen. Gewinnt er, fällt er für Freitag aus.

Ursprünglich eingeplant war auch Horacio Zeballos, doch der Argentinier steht beim ATP-Turnier in Hamburg im Halbfinale, das wohl am Freitag ausgetragen wird. "Er wird wohl nicht kommen", sagte Merkel gestern. Plan B ist der Spanier Ruben Ramirez-Hidalgo. Der ist allerdings zurzeit in Tampere bei einem Challenger-Turnier noch im Rennen - und spielt dort kurioserweise gegen seinen Krefelder Teamgefährten und Landsmann Inigo Cervantes. "Einer wäre also möglicherweise auch frei. Möglicherweise deshalb, weil es momentan auf fast allen Turnieren regnet und es da zu Verzögerungen und Verschiebungen kommt", sagt Merkel.

Sollte keiner der Genannten mitmachen können, hat Merkel noch eine weitere Lösung in der Hinterhand: Federico Gaio steht Gewehr bei Fuß und wartet nur auf einen Anruf aus Krefeld. Feste Zusage gibt es freilich auch schon: Der Belgier Arthur de Greef reist heute mit dem Auto aus seiner Heimat an, sicher sind auch die Einsätze des Italieniers Marco Cecchinato und des Argentiniers Maximo Gonzalez.

Quelle: RP
 
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