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Lokalsport
Jacqueline Herzig gewinnt E-Springen

Reiten. Nur ein Krefelder Sieg beim Dressur- und Springturnier des RuF Krefeld

Beim Dressur- und Springturnier des Pony-Reit- und Fahrclubs Krefeld schaffte Jacqueline Herzig aus den eigenen Reihen den einzigen Sieg im E-Springen mit Idealzeit. Beinahe hätte sie dabei mit Scampalo eine Punktlandung schaffen können, als sie an der Idealzeit von 42 Sekunden nur um 0,38 Sekunden vorbeiritt. Der Zweitplatzierten Elise van Well (Krefelder RFV) fehlten mit Spetter 0,45 bis 42 Sekunden. Von Jacqueline Herzig war oftmals die Stimme als Ansagerin bei den Springen zu hören.

"Alles lief bestens", sagte Ponyclub-Vorsitzender und Turnierleiter Jürgen Weinzettl, der als Mann für alle Fälle während des Turniers überall einspringen musste. "Wir haben den zweiten Tag unseres Turniers mit einigen wenigen kleinen Schauern gut durchziehen können", sagte Manuela Herzig von der Meldestelle, "im Gegensatz zu anderen Veranstaltern hatten wir da mehr Glück." Der Auftakt in die Freiluftsaison war zu merken, weil die Prüfungen querbeet gut besucht waren. "Wir sind ganz heiß darauf, draußen reiten zu können", sagte eine Reiterin begeistert. Die Hunterklasse 95-er, bei der Wieder-, Neu- und Quereinsteiger unter sich ritten, wurde jede Tour über die Sprünge von der Wertungsrichterin Sara Stöckert-Hilbrandt kommentiert, mal waren sie zu schnell und dann wieder zu langsam. Oftmals war hier von Springen mit angezogener Handbremse die Rede. "Wir gehören zu den wenigen Veranstaltern, die Ritte in dieser Prüfung kommentieren lassen", sagte Herzig, einst selber erfolgreiche Reiterin der Hunterklasse. Die tageshöchste M-Dressur entschied Iris Rommerskirchen vom Krefelder RFV auf Danoni mit der Wertnote 7,1. Auch im M-Springen mit Siegerrunde gaben die Amazonen den Ton an, als die Lobbericherin Hannah van Straelen mit Case im Normalumlauf und in der Siegerrunde als abwurffreie Schnellste in 41,19 Sekunden den Sieg holte. Schneller war zwar die Kevelaererin Laura Witt und Cleo (39,55), aber bei ihr fiel im Finale ein Hindernis. Hermann-Josef Thoenes (RV Graf Holk Grefrath) schaffte mit Lassini (4/43,22) hier Platz fünf.

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