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Lokalsport
Johannes Brunner bei der Junioren-WM in China

Eisschnelllauf. Der Eisschnellläufer des EC Grefrath sammelte bei seinem 14-tägigen Aufenthalt viele Erfahrungen und pausiert nun.

Johannes Brunner vom EC Grefrath kehrte nach 14 Tagen bei den Junioren-Weltmeisterschaften im chinesischen Chang Chun in der Provinz Jilin in die Heimat zurück. Er brachte viele Eindrücke von Land und Leute mit. Er machte viele Fotos: "Es ist halt anders als in Europa. Für mich persönlich war es sportlich gut, und ich bin größtenteils mit dem, was ich gemacht habe, zufrieden", sagte der 19-Jährige. Die beiden Sprintstrecken 500 und 1000 Meter lief er in 37,49 Sekunden bzw. 1:13,97 Minuten. "Es sind es keine persönlichen Bestzeiten, da war ich in Deutschland schon besser", sagte der DM-Junioren-Dritte.

Wo er mit seinen Ergebnissen in der WM-Rangfolge gelandet ist, konnte er nicht sagen. "Im internationalen Vergleich gibt es wesentlich schnellere Athleten", meinte er. Er schaffte mit dem deutschen Team Pursuit den sechsten Platz. Im Team-Sprint gab es noch Platz sieben: "Da rutschte ich weg. Ich musste dann viel Kraft aufbringen, um an die anderen dranzubleiben, wo mir am Schluss dann die Kraft fehlte." Er hatte sich für den Eisschnelllaufsport extra eine Auszeit genommen, um sich dann ganz darauf konzentrieren zu können.

"Wenn ich ehrlich bin, ich hatte mir mehr erhofft bei dem ganzen Aufwand. Nun gut, ich hatte einen Trainerwechsel und habe mit Robert Lehmann einen neuen Trainer. Und ich verlegte den Trainingsort nach Berlin." Die Saison ist jetzt für ihn abgehakt. Nach einer Regenerierungsphase geht es bald ins Sommertraining. Entweder macht er ein Betriebswirtschaftsstudium in der Bundeshauptstadt oder er studiert an der Hochschule in Mönchengladbach.

(off)
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