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Lokalsport
Johannes Brunner hat noch viel Luft nach oben

Eisschnelllauf. Johannes Brunner, das derzeitige Aushängeschild der Grefrather EC, startete beim Junior-World-Cup der ISU, des Eisschnelllauf-Weltverbandes, in Berlin. Seine Frühform deutete schon darauf hin, dass ihn der Deutsche Verband nominieren würde. Bis kurz vorher war nicht ganz klar, ob er die Deutschland-Farben vertreten würde - am Ende gab es Grünes Licht, und der Grefrather durfte ran.

Er startete auf allen vier Strecken. Am ersten Tag lief er über 1000 Meter auf Rang 32 in 1:15,18 Minuten und über 3000 Meter auf Platz 25 in 4:06,01 Minuten. Den 28. Platz belegte er 500 Meter mit 37,74 Sekunden. Darauf lief er als 35. der Weltkonkurrenz 1:56,16 Minuten folgen. Jedes Mal waren schnellere Deutsche vor dem einstigen Deutschen Meister und WM-Junioren-Teilnehmer aus Oedt.

"Weltranglistenpunkte habe ich an diesem Wochenende keine sammeln können", sagte der 19-Jährige. "Und ich bin auch keine Bestzeiten gelaufen. Ehrlich gesagt: Es lief bei mir noch nicht so optimal." Die 3000 Meter mit der besten Platzierung klammerte er aus: "Da bin ich mit der Zeit sehr zufrieden." Für ihn ist klar: "Es geht noch besser, und da muss ich hin, um vorn mitmischen zu können."

In den vergangenen Wochen hatte er sehr viel trainiert und musste feststellen: "Ich bin noch nicht richtig fit. Bei mir fehlt die Energie nach hinten raus."

Am 12./13. Dezember steht nun der Deutsche Junioren-Cup bevor: "Da will zeigen, dass es bei mir besser läuft."

(off)
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