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Lokalsport
Kempens 40er können heute aufsteigen

Tennis. Nicht alle Tage gibt es im Tennis außergewöhnliche Erfolge. Einen diesen seltener Momente könnten die Herren 40 des TK Rot-Weiß Kempen heute genießen, wenn die Rot-Weißen in ihrem letzten Medenspiel der Saison gegen Blau-Schwarz Düsseldorf als Sieger vom Platz gehen. Mit einem Sieg würde die Mannschaft um Spitzenspieler Thomas Bergmann eine kleine Sensation schaffen und von der Niederrhein- in die Regionalliga aufsteigen. "Wer hätte das vor der Saison gedacht, dass wir mit dem Spiel gegen BS Düsseldorf in die Regionalliga aufsteigen können", sagt Mannschaftsführer Frank Schuffelen. Den Grundstein für den bisher größten Erfolg der Herren 40 legte das Team am vergangenen Wochenende mit dem 7:2-Sieg gegen den TC Raadt und verteidigte die Tabellenspitze.

Kempen kann in Düsseldorf in Bestbesetzung antreten und tritt bei nunmehr sechs Siegen als Favorit bei den Blau-Schwarzen auf. Als besonders zuverlässig haben sich in den bisherigen Spielen die beiden Mittelpositionen erwiesen. Gunter Schabio und Jörg Schmidt sind bisher noch ungeschlagen. Sollte den Herren 40 der Aufstieg gelingen, wäre dies der zweite große Erfolg der Kempener innerhalb von einer Woche - auch die Damen 30 stiegen in die 1. Verbandsliga auf.

Ganz andere Ziele haben die Herren 60 des TC Oedt, die um den Klassenverbleib in der Niederrheinliga bemüht sind. Drei Mannschaften steigen sicher in die 1. Verbandsliga ab. Im ungünstigsten Fall können es auch vier Teams sein. Dies entscheidet sich nach den Absteigern aus der Regionalliga. Die Oedter spielen in einer 8er Gruppe und belegen derzeit den vierten Platz. Sollten die Oedter das Heimspiel gegen den TC Rheinstadion gewinnen, wäre der Verbleib in der Niederrheinliga sicher. "Ein Sieg gegen den TC Rheinstadion ist möglich und deshalb auch eingeplant", sagt der Oedter Teamchef Willi Laus.

Zum Abschluss der 2. Verbandsliga treten die Damen des TK RW Kempen gegen den Hülser SV an. Kempen liegt mit bisher vier Siegen auf dem zweiten Tabellenrang, die Hülser folgen mit drei Erfolgen auf Rang vier. Für beide Teams ist die Saison gelaufen, so dass dies ein lockerer Leistungsvergleich ist. Nicht so rosig ist die Situation für die Kempener Herren, die unbedingt das Heimspiel gegen den Sportpark Moers-Asberg gewinnen müssen, um noch rechnerisch eine Minimalchance auf den Klassenverbleib in der 2. Verbandsliga zu haben.

(alg)
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