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Kevin Breuer rettet VfR einen Punkt

Lokalsport: Kevin Breuer rettet VfR einen Punkt
Vor allem in der zweiten Halbzeit ging es zwischen Hiesfeld und dem VfR Fischeln kampfbetont zu. Philipp Reichardt (Nr. 25) kommt in dieser Szene aber einen Tick zu spät. FOTO: Ingo Rubenzer
Oberliga. Fußball: Fischeln kommt beim TV Jahn Hiesfeld zu einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. In einer ereignisreichen Schlussphase sah Kilic nach dem 0:1 die Ampelkarte. Der VfR bäumte sich auf und wurde belohnt. Von Uwe Worringer

Die Revanche für die Pokalniederlage gelang zwar nicht, aber immerhin ging der VfR Fischeln gestern in der Meisterschaft beim TV Jahn Hiesfeld nicht leer aus. Die Partie endete mit einem leistungsgerechten 1:1 (0:0)-Unentschieden, durch das die Krefelder nach dem 12. Spieltag den siebten Tabellenplatz belegen. Fischelns Trainer Josef Cherfi war nach der Partie nicht unzufrieden: "Wir haben ein relativ gutes, kampfbetontes Spiel gesehen. Beide Mannschaften hatten sehr gute Möglichkeiten. Das Ergebnis geht aus meiner Sicht völlig in Ordnung."

Chancen gab es besonders in der Anfangsphase. Halil Özcelik parierte einen Kopfball Kevin Corvers (9.), und auf der anderen Seite vereitelte Kevin Hillbrand gegen Alexander Lipinski einen frühen Treffer (9.). In der Folge waren die Gäste um eine spielerische Linie bemüht, was auf dem tiefen Hiesfelder Rasen nicht unproblematisch war. Die Gastgeber zogen sich dagegen stets geschickt zurück und lauerten auf sich bietende Räume. Zum Abschluss kamen aber beide Teams nur selten. In einer Szene hatte der VfR allerdings Dusel, als der ungedeckte Joel Zwikirsch vom Sechzehner abzog und die Unterkante der Latte traf (30.). Özcelik wäre gegen den "Hammer" machtlos gewesen.

Auch in der zweiten Halbzeit hatte die Gastgeber die erste nennenswerte Chance. Kevin Kolberg marschierte unbehelligt durch das Mittelfeld und zog auf dem glitschigen Untergrund flach ab, so dass Özcelik Probleme hatte, die Kugel unter Kontrolle zu bringen (52.). Ein wirksames Mittel, das sich der VfR kaum zu eigen machte. Danach passierte vor den Toren erst einmal nichts. Beide Mannschaften blieben ihren unterschiedlichen Spielweisen treu und beackerten sich zunehmend im Mittelfeld. Nach etwa 70 Minuten versuchte es der VfR, ebenfalls mit Distanzschüssen zum Erfolg zu kommen, wurde dabei aber immer wieder geblockt. Aus einer dieser Szenen entwickelte sich ein Gegenstoß mit einer Großchance für Dennis Hecht, der aber kläglich versagte (73.). Spätestens jetzt roch alles nach einer typischen Nullnummer, doch die letzte Viertelstunde hatte es noch einmal in sich. Özcelik ließ erneut einen Flachschuss abprallen, und Görkem Kilic behinderte Gino Mastrolonardo abzustauben (78.). Maik Goralski verwandelte den fälligen Elfer. Nur wenige Minuten später sah der kurz zuvor verwarnte Kilic die Ampelkarte - das schien die Vorentscheidung gewesen zu sein. Doch in Unterzahl drehten die Krefelder noch einmal auf, agierten zielstrebiger, und auch das Spiel ohne Ball besserte sich schlagartig. Äußerst umstritten war ein Treffer von Lipinski, der einen Abpraller nach einem Schuss von Kevin Breuer über die Torlinie brachte (82.) Lipinski kam aus der Tiefe, doch der Linienrichter entschied auf Abseits. Das Fischelner Aufbäumen wurde dennoch belohnt. Nach einer Ecke erzielte Breuer per Direktabnahme vom Sechzehner den Ausgleich (87.).

Quelle: RP
 
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