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Lokalsport
KFC: Achenbach klagt auf Rückkehr ins Team

Fußball. Der KFC Uerdingen und sein ausgemusterter Aufstiegskapitän Timo Achenbach werden sich im kommenden Februar vor dem Krefelder Arbeitsgericht treffen. Gestern scheiterten Verhandlungen vor dem Arbeitsgericht, um eine Einigung zu erzielen, ohne dass der Fall vor den Kadi geht. Achenbach klagt unter anderem auf die Erlaubnis, wieder am Mannschaftstraining teilzunehmen.

Der Abwehrspieler hatte als Kapitän unter Trainer André Pawlak den KFC zum Aufstieg in die Regionalliga geführt und zeitnah zu dessen Absetzung sein Amt niedergelegt. Kurz zuvor war sein Vertrag noch verlängert worden, und zwar bis zum 20. Juni 2019. Zudem, so hieß es gestern, enthalte der Vertrag die Vereinbarungen, wonach der KFC ihm die Fortbildung zum Erwerb der Trainerlizenz (A-Schein) finanziere. Außerdem beinhaltet sie das Beschäftigungsverhältnis. Dem würde Achenbach gerne nachgehen, doch schon seit Monaten ist er vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen. Dagegen klagt er nun.

"Da haben sie arbeitsrechtlich schlechte Karten", sagte der Vorsitzende Richter gestern gleich zu Beginndes Treffens in Richtung des Vereins und ermutigte beide Parteien, sich auf einen Kompromiss zu einigen. Der KFC bot an, die Kosten für die Ausbildung zu tragen. Zudem bot er eine Vertragsauflösung zum 30. Juni 2018 mit sofortiger Ausstiegsklausel oder alternativ eine sofortige Auflösung des Arbeitsverhältnisses an, jeweils mit einer Abfindung bzw. der Fortsetzung der Gehaltszahlungen bis zum Zeitpunkt der Auflösung.

Timo Achenbach hingegen besteht auf die Laufzeit bis 2019, und sollte eine sofortige Ausstiegsvereinbarung hinzukommen, dann aber nur unter Fortführung der Gehaltszahlungen bis zum Vertragsende im Juni 2019. Den Vorschlag des Richters, den Vertrag zum 30. Juni 2018 zu lösen inklusive einer Zahlung seitens des KFC lehnte der Verein ab - jetzt geht's vor Gericht.

(oli)
 
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