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KFC-Coach Michael Boris hofft auf einen Dosenöffner

Lokalsport: KFC-Coach Michael Boris hofft auf einen Dosenöffner
Michael Boris (sitzend) und sein Co-Trainer Frank Döppke stehen vor ihrer Heimpremiere als KFC-Trainer in der Oberliga. FOTO: Lammertz
Oberliga. Fußball: Nach dem torlosen Auftakt trifft der KFC im ersten Heimspiel auf Schonnebeck. Mo Idrissou soll mitspielen. Von Oliver Schaulandt

Die ersten 90 Minuten hat der KFC Uerdingen in der neuen Spielzeit hinter sich gebracht. Aber: In diesen 90 Minuten hat der Mitfavorit auf den Aufstieg noch kein Tor erzielt. Das soll sich nun morgen ändern. Um 15 Uhr ist die Spielvereinigung Schonnebeck zu Gast in der Grotenburg. und "bis dahin wollen wir einen Dosenöffner fürs erste Tor finden", sagt Trainer Michael Boris.

Heißester Kandidat, besagter Dosenöffner zu werden, ist der jüngste Neuzugang. Ex-Bundesligaspieler Mo Idrissou steht, vorausgesetzt, die Spielgenehmigung liegt vor, vor seinem Debüt. "Ich gehe davon aus, dass er spielen kann", sagt sein Trainer, der dann natürlich seine Startformation umbauen muss. Wahrscheinlich wird es dann Kai Schmidt treffen, der für den Sturmführer aus Kamerun sein Platz in vorderster Front räumen müsste.

Die Hereinnahme von Idrissou ist aber nicht die einzige Änderung, die der Coach vornehmen muss. Walid Sekkour hatte zuletzt gegen Hiesfeld ja die Rote Karte gesehen, und weil sein Vergehen eine Tätlichkeit war, ist der Abwehrspieler für gleich vier Wochen aus dem Verkehr gezogen. "Natürlich ist die Rote Karte so überflüssig wie sonst was. Aber wir haben ja zum Glück mehr als elf Spieler, so dass wir bestimmt Ersatz finden werden", sagt Boris, der sich aber noch nicht zu einer Alternative zu Sekkour äußern wollte. Möglicherweise kommt zu dieser notwendigen Änderung noch eine ohne Not hinzu. "Zuletzt gegen Hiesfeld hat mir noch ein bisschen die Kreativität gefehlt. Auch daran haben wir im Training gearbeitet", sagt Boris, für den die Partie morgen ja auch seine Heimspiel-Premiere in der Liga als KFC-Coach ist. "Und da sehe ich uns ganz klar in der Bringschuld."

Möglicherweise werden die Uerdinger auch noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv, kündigte Boris gestern an. Wie berichtet, hatte der Club ja den Vertrag mit Patrick Polk aufgelöst, der beim TV Jahn Hiesfeld angeheuert hat. "Daher brauchen wir jetzt noch einen Innenverteidiger", sagt Boris. "Allerdings eilt das jetzt nicht so sehr, weil wir keine Verletzten haben. Angeboten werden uns jedenfalls genug", erzählt er. Aber auch selbst schaut sich der KFC um, etwa bei der Vereinigung der Vertragsfußballer. "Mal schauen, wer es denn wird", sagt der Trainer.

Den kommenden Gegner hat er sich intensiv angeschaut. Die Auftaktpartie der Schonnebecker gegen Aufsteiger 1. FC Mönchengladbacher hat er sich angesehen, zuletzt gestern noch die Videoaufzeichnung des Spiels. "Die sind sehr präsent bei Standardsituationen. Aber wir müssen mal abwarten, wie sie gegen uns auch von der Taktik her spielen werden. Ich denke allerdings, dass wir uns gegen sie etwas einfallen lassen werden, um den ersten Sieg einzufahren", sagt Boris - vorausgesetzt freilich, er findet einen Dosenöffner.

Quelle: RP
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