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Lokalsport
KFC: Fairplay-Preis für Rico Weiler

Kempen. Fußball: Der Abwehrspieler erkannte sich selbst ein Siegtor ab.

Rico Weiler vom KFC Uerdingen ist in diesem Jahr für eine nicht alltägliche Fairplay-Geste ausgezeichnet werden. Weil der 24 Jahre alte Innenverteidiger in der Regionalliga-Partie gegen Alemannia Aachen nach seinem vermeintlichen Siegtreffer ein Handspiel zugegeben hatte, wurde Weiler der gemeinsame Fairplay-Pokal des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV) und des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) verliehen.

Schiedsrichter Thomas Altgeld hatte am 14. März in der Nachspielzeit der Partie zwischen Uerdingen und Aachen (1:1) einen Treffer Weilers zunächst zum 2:1 gewertet. Doch auf Nachfrage des Referees gestand der Krefelder, den Ball mit der Hand gespielt zu haben. Altgeld nahm das vermeintliche Siegtor zurück. "Es fiel mir nicht schwer, die Wahrheit zu sagen. Ich wurde so erzogen", hatte Weiler nach dem Spiel erklärt. Weiterer Lohn: In der ARD-Sportschau durfte er die Halbfinalpartien für den DFB-Pokalwettbewerb ziehen gezogen - darunter loste er die Knallerpartie zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund aus.

Weiler spielte von 2008 bis 2012 in der Jugend und der U23 von Bayer Leverkusen. Über eine Zwischenstation bei der U23 des VfL Bochum war der 24 Jahre alte gebürtige Düsseldorfer vor der vergangenen Regionalliga-Saison nach Krefeld zum KFC Uerdingen gewechselt und dort zu einem der Leistungsträger im Team von Trainer Murat Salar geworden. Inzwischen ist er beim Regionalligisten Rot-Weiß Ahlen untergekommen.

(oli)
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