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Lokalsport
KFC ist alleiniger Tabellenführer

Oberliga. Fußball: Weil Schonnebeck und Velbert nicht über ein Unentschieden hinaus kamen, die Uerdinger aber in Homberg gewannen, haben sie nun zwei Punkte Vorsprung auf ihre unmittelbaren Verfolger. Jetzt kommt der MSV Duisburg. Von Oliver Schaulandt

Der KFC Uerdingen hat die Führung an der Tabellenspitze ausgebaut. Die Auswahl von Trainer André Pawlak gewann gestern Abend bei Aufsteiger VfB Homberg mit 3:0 (2:0). Da die beiden punktgleichen Verfolger Velbert und Schonnebeck gestern ihre Partie jeweils mit einem Unentschieden beendeten, erspielten sich die Blau-Roten nun zwei Zähler Vorsprung auf Platz zwei.

Im Vorfeld der Partie hatte André Pawlak angekündigt, angesichts der bald anstehenden englischen Woche vielleicht mal etwas in Sachen Personal zu rotieren. Gestern sah dies so aus, dass Innenverteidiger Kris Thackray auf die Bank musste und für ihn Vincent Wagner von Beginn an ran durfte. Auch hatte sich der Coach für die Variante entschieden, mit Danny Rankl als einziger Spitze anzutreten - auch, weil Philipp Goris, der sich eine Knochenquetschung im Unterschenkel zugezogen hat, erst einmal ausfallen wird.

Die Uerdinger sorgten bereits nach drei Minuten für den ersten Jubel unter den einmal mehr zahlreich mitgereisten Fans. Nach einem Eckball stand Patrick Ellguth goldrichtig, und sein wuchtiger Kopfball schlug ins Tor der Gastgeber ein. Auch danach blieb der KFC am Drücker, und nach 16 Minuten erhöhte Patrick Schmidt auf 2:0. "Spitzenreiter, Spitzenreiter", riefen da die KFC-Fans, was sie wohl zumindest in der nächsten Zeit noch häufiger rufen dürften.

Auch nach dem Wechsel blieben die Uerdinger die Ton angebende Mannschaft. Und beinahe hätte es nach 53 Minuten auch schon 3:0 gestanden, wenn Schiedsrichter Benedikt Langenberg Danny Rankls Tor gegeben hätte. Der Angreifer hatte einen Freistoß von Timo Achenbach direkt im Strafraum angenommen, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits - vielleicht lag's ja an den funzeligen Lichtverhältnissen im Homberger PCC-Stadion, die nur bedingt für Erhellung auf dem Platz sorgten.

Achenbach war es dann auch, der nach gut einer Stunde für das 3:0 hätte sorgen können. Nachdem zuvor Danny Rankl im Homberger Strafraum in höchster Not gelegt wurde, gab's Elfmeter - doch der Uerdinger Kapitän scheiterte an Torwart Gutkowski. Während die Uerdinger Anhänger sich fortan im Isländer EM-HuHu-Schlachtruf übten und später das Lied von den Möpsen anstimmten, sorgte auf dem Platz Pascale Talarski für den Schlusspunkt, der einen Abspielfehler in der Homberger Abwehr ausnutzte und zum Endstand von 3:0 einschob (79.). Fans und Mannschaft feierten den Erfolg anschließend gemeinsam mit der Humba - Leon Binder mimte den Anheizer.

Für die Uerdinger geht es nun darum, sich auf das nächste Saison-Highlight vorzubereiten. Am kommenden Sonntag kommt Drittligist MSV Duisburg in die Grotenburg, und in dieser Partie geht es um den Einzug ins Viertelfinale des Niederrheinpokals. In der Liga selbst geht es am Mittwoch danach weiter mit dem Heimspiel gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter.

Quelle: RP
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