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Lokalsport
KFC Uerdingen: Trotz vieler Ausfälle muss ein Sieg her

Oberliga-West. Fußball: Morgen um 15 Uhr empfangen die Blau-Roten in der Grotenburg Aufsteiger Sportfreunde Baumberg. Von H.-G. Schoofs

Noch sechs Punktspiele stehen für den KFC bis zu von vielen Experten erwarteten Gewinn der Herbstmeisterschaft der Uerdinger auf dem Programm. "Es sind zwar noch 18 Punkte zu vergeben, aber wir haben immer gesagt, dass wir aufsteigen wollen. Es wäre schön, wenn wir uns weiter ein gutes Polster zulegen können", sagte Trainer André Pawlak gestern. Für ihn bleiben aber Velbert, Schonnebeck und Fischeln weiter im Rennen. Daher würde er sich schon freuen, wenn sich der VfR morgen die Punkte mit Velbert teilt. Und natürlich über einen Sieg seiner eigenen Mannschaft, die um 15 Uhr die Sportfreunde Baumberg empfängt. Der Aufsteiger belegt derzeit Platz zehn und hat sich in seiner neuen Umgebung gut eingelebt. Damit hat Pawlak auch gerechnet: "Das ist kein normaler Aufsteiger. Die Mannschaft verfügt über sehr erfahrene Spieler, die sich auch von der Atmosphäre in unserem Stadion nicht beeinflussen lassen."

Die Baumberger sind mit dem Ex-Uerdinger Kosi Saka im Kader gut aus den Startlöchern gekommen, was zum Beispiel auch der VfR Fischeln bei dessen 0:3-Niederlage bei den Sportfreunden zu spüren bekam. Zuletzt lief es aber nicht mehr so gut. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Abwehrchef Marius Schultens vergangenen Sonntag schwer verletzt hat und ausfällt. Der Einsatz von Torjäger Lopez Torres ist gefährdet.

Die Verletztenliste der Uerdinger ist viel länger. In dieser Woche gesellte sich Vincent Wagner dazu, der sich beim Spiel in Kray einen Faserriss zuzog. Aleksander Pranjes, Phillipp Goris und Kris Thackray haben zwar wieder mit dem Lauftraining begonnen, sollen aber weiter behutsam aufgebaut werden. Eile ist auch deshalb nicht geboten, weil sich Trainer Pawlak auf seine Nachwuchskräfte verlassen kann: "Sie machen einen sehr guten Job." Besonders mit der Entwicklung von Stürmer Johannes Dörfler ist er sehr zufrieden: "Ich habe immer gesagt, dass er ein großes Potenzial besitzt. Das sehe ich auch bei jedem Training. Er ist sehr schnell und technisch gut."

Ob der Coach sich morgen bei seiner Aufstellung für zwei Spitzen (Rankl und Pozder) oder nur eine entscheidet, will er sich noch überlegen: "Danny Rankl würde eine Pause sicher gut tun. Er hat zuletzt sehr viel einstecken müssen."

Quelle: RP
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