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Lokalsport
KFC will endlich ein Tor schießen

Oberliga. Fußball: Schon um 18 Uhr spielen die Uerdinger bei Oberhausens U23. Von Oliver Schaulandt

180 Minuten sind in der neuen Oberligaspielzeit nun schon absolviert, und wer beim KFC Uerdingen auf die Torstatistik schaut, der sieht vorne und hinten eine Null. Dass es hinter dem neuen Torwart Daniel Schwabke noch nicht eingeschlagen hat, ist dabei das Positive aus Uerdinger Sicht, dumm ist aber, dass es vorne auch noch nicht gerappelt hat. 0:0 endeten die beiden Partien des KFC gegen Schonnebeck und Hiesfeld, und das Ergebnis soll sich heute ändern - und natürlich tunlichst der erste Saisonsieg dabei herausspringen. Die Auswahl von Trainer Michael Boris tritt dabei bereits recht früh an: Schon um 18 Uhr ist Anpfiff bei Rot-Weiß Oberhausens U23. Zugute dürfte den Uerdingern heute kommen, dass die Gastgeber wohl kaum mit Verstärkungen aus der Regionalliga-Mannschaft rechnen dürfen. Diese spielt parallel dazu bei der U23 des FC Schalke 04.

Die Oberhausener sind mit einer Niederlage (2:3 daheim gegen den SC West) und einem Sieg (2:1 bei Aufsteiger 1. FC Mönchengladbach) in die Saison gestartet und liegen in der noch recht wenig aussagekräftigen Tabelle auf dem sechsten Platz und damit fünf Ränge vor den Uerdingern auf Platz Elf. Acht geben sollte der KFC auf den Mittelstürmer der Oberhausener. Zwar ist der Name von Bernad Gllogjani schwierig auszusprechen, aber der erst 19 Jahre alte Angreifer, der in der Jugend unter anderem bei Eintracht Dortmund gespielt hatte, hat in den beiden bisherigen Partien bereits in Schwarze getroffen und liegt damit zurzeit auf Rang zwei der Torjägerliste in der Oberliga - hinter dem Fischelner Alexander Lipinski übrigens, der schon vier Treffer erzielt hat. Dass es für Gllogjani nicht zum nächsten Tor langt, dürfte dann im Aufgabengebiet der beiden Innenverteidiger Ioannis Alexiou und Kris Thackray liegen.

In der eigenen Offensive geht es für den KFC darum, die zuletzt gegen Schonnebeck durchaus guten Ansätze im Spiel über die Flügel nun noch intensiver auszuspielen. "Uns fehlte das Flankenspiel mit voller Überzeugung", hatte Michael Boris dies am Sonntag zutreffend beschrieben. Denn zwar marschierten auf Außen vor allem Kapitän Timo Achenbach über die linke Seite, doch seine Flanken fanden zu selten einen Abnehmer - zumal Mittelstürmer Mo Idrissou bei seinem Debüt auch noch deutlichen Steigerungsbedarf erkennen lies. Der Coach ordnete angesichts der bisherigen Abschlussschwäche gestern im Abschlusstraining noch einmal Torabschlussübungen an. Und auch verschiedene Standardsituationen übten die Uerdinger noch einmal ein - damit die Null vorne heute Abend nicht mehr in der Torstatistik steht.

Nicht mit von der Partie ist erneut Walid Sekkour, der nach wie vor gesperrt ist und noch drei Pflichtspiele lang zuschauen muss.

Quelle: RP
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