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Lokalsport
Krefelder EV verliert zum Auftakt der DNL-Endrunde gegen Mannheim 3:7

Jugend-Eishockey. Gegen den Topfavoriten kassierten die Schwarz-Gelben zu viele Strafzeiten. Die Schüler des KEV belegten bei der Endrunde in Iserlohn den fünften Platz.

Nach 25 Spielminuten lag gestern im Wellblechpalast von Berlin-Hohenschönhausen eine Überraschung in der Luft. Denn das DNL-Team des Krefelder EV führte zu diesem Zeitpunkt im Auftaktspiel der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft gegen den Hauptrundensieger und Titelfavoriten Mannheimer Jungadler mit durch Treffer von Peter Balacz und Tom Schmitz mit 2:1. Doch dann fingen sich die Schwarz-Gelben zu viele Strafzeiten ein, die der Gegner eiskalt mit drei Überzahltreffern in Folge ausnutzte. Am Ende unterlag der KEV mit 3:7 (1:1, 1:4, 1:2). Den dritten Treffer erzielte Niklas Lahme zum zwischenzeitlichen 3:6 (49.). In einem temporeichen und hart geführten Duell verkauften sich die Krefelder mit ihren drei kompletten Blöcken vor rund 500 Zuschauern insgesamt sehr gut. Auf der Tribüne verfolgten viele Trainer und Spielerberater das Match. "Die individuelle Klasse der Mannheimer hat sich besonders in Überzahl ausgezahlt. Das hat heute den Unterschied ausgemacht, "sagte Trainer Elmar Schmitz.

Insgesamt sechs Mannschaften spielen seit gestern zunächst in zwei Dreiergruppe um den Einzug ins Halbfinale. Die Krefelder bestreiten heute um 16 Uhr gegen den EC Bad Tölz das zweite Gruppenspiel. "Wir sind durch das Auftaktspiel gerüstet und im Rhythmus. Bad Tölz ist natürlich ausgeruht. Mal sehen, was ein Vorteil ist", erklärte Schmitz. Ein ob zollte er dem Endrunden-Ausrichter Eisbären Juniors: "Das Turnier ist sehr gut organisiert."

Das galt am Wochenende auch für das Endturnier der Schüler in Iserlohn, wo sechs Teams nach dem Modus "Jeder gegen Jeden" den Meister ermittelten. Der KEV war am Freitag mit einem Sieg über Regensburg ins Turnier gestartet. Die junge Mannschaft von Trainer Dirk Kuhnekath verlor zwar die restlichen Begegnungen gegen Köln, Mannheim und Bad Tölz und beendete die Endrunde vor Regensburg auf Platz fünf, verkaufte sich allerdings sehr gut. Besonders bei den knappen Niederlagen gegen die mit einigen Nationalspielern gespickten Teams von Köln (1:2) und Mannheim (2:4) hielten die Krefelder prima dagegen. "Ich bin mit dem Auftreten meiner Mannschaft sehr zufrieden. Besonders für die jungen Spieler waren die Spiele eine wichtige Erfahrung. Gegen Tölz war der Akku ziemlich leer. Wenn mir einer vor der Saison gesagt hätte, wir fahren zur Endrunde und werden dort Fünfter, hätte ich das sofort unterschrieben", sagte Trainer Kuhnekath. Im Vorjahr hatte der KEV beim Endturnier nur den letzten Platz belegt. Den Titel holten sich gestern die Iserlohn Roosters mit einem 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen gegen Mannheim. Das Team des Ausrichters galt als Favorit dieser Endrunde.

(hgs)
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