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Lokalsport
KSV Germania empfängt den Tabellenletzten

Oberliga. Ringen: Krefelds Gegner aus Köln, immerhin Dritter des Vorjahrs, ist bislang in der Liga noch nicht in Tritt gekommen.

Die Oberliga-Ringer des KSV Germania Krefeld erwarten heute Abend in der heimischen Halle an der Steinstraße (19.30 Uhr) den AC Mülheim am Rhein. Die Kölner Vorstädter, die noch vor drei Jahren in der Zweiten Ringer-Bundesliga gekämpft hatten und die vergangene Saison als Tabellendritter abgeschlossen haben, stehen nach drei Kämpfen ohne einen einzigen Punkt da und haben derzeit die Rote Laterne inne.

Für dieses Jahr hatten sich die Domstädter die Plätze vier bis fünf als Ziel ausgegeben, aber so schwer scheint der personelle Aderlass vor der Saison gewesen zu sein. Mit Lom-Ali Eskijew, Nikolai van Berkum (beide zum Ligakonkurrenten KSK Konkordia Neuss) und Kai Burkon (ASC Bindlach) haben drei der fünf punktstärksten Mülheimer Ringer der Vorsaison den Verein verlassen.

Von den Neuzugängen ist bislang lediglich Schaman Kasumov in der 98-Kilogramm-Klasse mit drei Siegen in drei Kämpfen ein Gewinn gewesen. Der iranische Legionär Abbas Golo Garmestani hat nur eins von drei Duellen für sich entschieden, sein Landsmann Said Eidi ist genauso wie der polnische Neuzugang Jakub Bialkowski noch gar nicht zum Einsatz gekommen. Die Kölner haben deutliche Niederlagen gegen den Topfavoriten KSK Konkordia Neuss (4:31) und die RG Oberforstbach/ Sparta Kelmis (4:30) kassiert, aber unterlagen auch der Zweitvertretung des KSV Witten (14:19), gegen die die Germania mit 25:8 ihren bislang einzigen Saisonsieg einfuhr.

Im Vorkampf hat Germanias Verbandsliga-Mannschaft die RG Hürth/Rheinbach zu Gast.

(sen)
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