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Lokalsport
Letztes Heimspiel für Miriam Heinecke und Kathrin Pohl

Frauen-Oberliga. Handball: Die beiden Trainerrinnen der Turnerschaft-Frauen möchten sich mit einem Sieg vom Verein verabschieden. Von Alex Gruber

Für die Handballerinnen der Turnerschaft St. Tönis naht der Abschied von einer spannenden Oberliga-Saison und gleichzeitig auch vom Trainer-Duo Miriam Heinecke und Kathrin Pohl, das am Samstag beim letzten Heimspiel noch einmal zusammen mit der Mannschaft seinen Zuschauern den Spaß am Handball bieten will. Nach dem Tiefpunkt mit schweren Verletzungen und unruhigen Spielen, schafften es die Trainerinnen, dem Team wieder die richtige Balance zwischen Kampfgeist und Spaß am Spiel zu vermitteln.

"Kathrin und ich haben natürlich sehr viel Wehmut. Wir übergeben eine intakte Mannschaft in einem super Verein. Es hat Spaß gemacht, diese Mannschaft drei Jahre lang zu begleiten, drei Jahre neue Menschen kennengelernt und neue Freunde gefunden zu haben. Das jetzt aufzugeben, fällt uns schwer", sagt Miriam Heinecke. Zum Ende einer langen Spielzeit steht die Turnerschaft nun fast wieder da, wo sie nach dem ersten Oberliga-Jahr auch stand: Unter den Top-Fünf-Teams der Liga. Nur einen Punkt Vorsprung hat der Tabellenfünfte Walsum vor St. Tönis. Bei noch zwei Partien könnte die Turnerschaft vorbeiziehen. Doch die Duisburgerinnen haben mit Wedau und Gräfrath das auf dem Papier deutlich leichtere Restprogramm. St. Tönis hingegen muss am Samstag (18 Uhr, Corneliusfeld) gegen den Verfolger TB Wülfrath ran und danach noch zu Fortuna Düsseldorf reisen. Aber in der momentanen starken Verfassung sind der Turnerschaft durchaus zwei Siege zuzutrauen. Aufgrund des Hinspiels (28:39) warnt Miriam Heinecke allerdings vor dem kommenden Gegner: "Das war kein gutes Spiel von uns. Die waren ganz klar besser als wir im Hinspiel. Wülfrath ist ein ganz starker Aufsteiger. Das wird eine harte Nuss." St. Tönis muss das Tempospiel der schnellen Gäste unterbinden und, anderes als im Hinspiel, Wülfraths starke Linkshänderin im Zaum halten.

"Natürlich wollen wir gewinnen. Ich will mein letztes Heimspiel gewinnen. Deshalb werden wir alles dafür gegen, ein positives Ende der Ära zu haben", sagt Miriam Heinecke. Fehlen wird der Turnerschaft am Samstag Rückraumspielerin Sandra Ewert, die sich in Radevormwald am Rücken verletzte und mit Schmerzen zu kämpfen hat.

Quelle: RP
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