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Lokalsport
Los Polistas gewinnen Poloturnier in Willich

Polo. Beim ersten Polofestival in Willich auf dem Gelände am Haus Hülsdonk gab es am Wochenende den Sport der Könige zu sehen. Sechs Teams spielten um den Siegerpokal. Nach der Vorrunde am Freitag und den Halbfinalspielen am Samstag standen sich im Finale die Teams vom Gut Appel aus Schleswig-Holstein und das Team Los Polistas aus Düsseldorf gegenüber. In einem einseitigen Spiel setzte das Team aus Düsseldorf mit einem 11,5:3-Sieg durch und erhielt aus der Hand des Vizepräsidenten des Deutschen Poloverbandes, Dirk Baumgärtner aus Düsseldorf, dem riesigen Siegerpokal. Platz drei ging an das Willicher Team Jeep/Motorvillage durch ein 6:2 gegen Team Baltic Polo Events aus Polen. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team Wizard aus Frankfurt gegen das Team Caviar Clash aus Niedersachsen.

Für Polo-Fans, aber auch vor allem für Polo-Neulinge kommentierte Thomas Strunk vom Veranstalter vom Veranstalter Baltic Polo Events die Spiele gekonnt, denn für einen Laien ist es oft recht schwer, auf dem 274 Meter langen und 182 Meter breiten Spielfeld das Spielgerät - es handelt sich um einen 100 Gramm schweren, 7,5 Zentimeter großen Kunststoffball - zu erkennen. Eine Mannschaft besteht aus vier Spielerinnen oder Spieler, dieauf dem Pferd mit einem speziellen Schläger dem kleinen Ball nachjagen und versuchen, ihn in die mit runden Stangen gekennzeichneten Tore zu schießen. Die Mannschaften werden von Sponsoren zusammengestellt, wo bei man darauf achtet dass die Teams in etwa die gleiche Spielstärke (Handicap) haben. Jeder Spieler hat ein Handicap, wobei die Topspieler im Ranking ganz vorne sind wie z. B. der Argentinier Santiago Shanahan aus dem Team Jeep mit plus drei. Argentinien gil als Hochburg im Polo, und das war auch in Willich zu sehen: In fünf der sechs teilnehmenden Mannschaften spielte ein Profi aus dem land der gauchos mit. Die Spielzeit ist in vier Viertel (Chuckar) von jeweils sieben Minuten aufgeteilt. Da die Belastung für die Pferde sehr hoch ist, müssen die Spieler nach jedem Chuckar ihr Pferd wechseln. Durch die Regenfälle der vergangenen Tagen war das Geläuf recht tief und musste vom Platzwart zwischen den Spielen immer wieder bearbeitet werden. "Tiefes Geläuf macht den gut trainierten Pferden nicht nicht viel aus, es kann aber sein, dass die Reiter ihr Pferd zusätzlich während eine Chuckars wechseln müssen", erläutert Thomas Strunk, der ansonsten aber mit der Veranstaltung in Willich zufrieden war.

(JH/oli)
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