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Lokalsport
Medaillen-Regen für U23-Ruderer des CRC

Rudern. Bei der Weltmeisterschaft im Bulgarischen Plovdiv holten sich Follert und Rommelman jeweils Gold

Sehr erfolgreich kehrten die Aktiven des Crefelder Ruderclub von den U23-Weltmeisterschaften zurück. Insgesamt gab es zwei Gold- und zwei Bronze-Medaillen. Zu einem deutlichen Start-Ziel-Sieg ruderten, wie in den Zwischenläufen zuvor, Jonathan Rommelmann und sein Mainzer Partner im leichten Doppelzweier. Von Start weg setzten sie sich vor das Feld und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf über drei Sekunden aus. "Wir sind super los gekommen. Das war ein top Rennen von uns. Nach 300 Metern konnten wir uns von den anderen Booten lösen und hatten damit die Gegner gut im Blick", so Schlagmann Jonathan Rommelmann. "Die Niederlande hatten wir jederzeit unter Kontrolle und haben beobachtet was sie machen. So hätten wir jederzeit noch reagieren können, wenn da noch mehr von ihnen gekommen wäre." Eine Länge hinter dem deutschen Boot kamen die Niederländer vor dem Boot aus Italien ins Ziel. Damit konnte der DRV seinen Titel aus dem Vorjahr in dieser Bootsklasse verteidigen.

Jacob Schulte-Bockholt und Marc Leske hatten mit Rene Stüven, Finn Knüppel und Steuermann Felix Heinemann ihren Hoffnungslauf souverän gewonnen, wussten aber, dass sie im Finale noch eine Schippe drauf legen mussten, wenn sie eine Medaille holen wollten. Entsprechend schnell starteten sie und fuhren die ersten Meter gut mit den führenden Booten aus Neuseeland, Italien und den USA mit. Doch bereits bei 500 Metern fielen sie auf Rang sechs zurück, hielten aber den Kontakt zu den Spitzenbooten. Bei den letzten beiden Zwischenzeit fuhren sie dann die jeweils schnellste Zeit aller Boote und rollten das Feld von hinten auf. Das brachte den fünf am Ende die Bronzemedaille mit einer halben Sekunde Vorsprung vor der Türkei. Gold ging an Italien, Silber an Neuseeland. Platz fünf und sechs belegten die Boote aus Australien und den USA. "Der Start klappte nicht so gut wie erhofft", erzählte Jacob Schulte-Bockholt außer Atem nach dem Rennen. "Auf den zweiten 1000 Metern haben wir einfach alles gegeben was noch ging und unserem Steuermann vertraut, der die ganze Zeit schrie, dass die Gegner das so nicht durchhalten und einbrechen werden."

Laurits Follert wiederholte gemeinsam Malte Daberkow, Michael Trebbow, Lukas DuhnkrackCarl Moritz Reinke, Nico Merget, Malte Großmann, Torben Johannesen und Steuermann Jonas Wiesen den Sieg aus dem Vorlauf, in dem sie das Boot aus den USA knapp geschlagen hatten. Im Finale fiel der Sieg mit drei Sekunden deutlicher aus. "Das lief genauso wie geplant", sagte der freudestrahlende Trainer Tim Schönberg nach dem Zieleinlauf. "Der Start hat gut geklappt, auch wenn die Amerikaner da heute besser mitgehalten haben, als im Vorlauf. Aber besonders der Spurt bei Streckenhälfte hat uns nach vorne gebracht. Der Spurt bei 1000 Meter hat die Gegner gebrochen. Das war der entscheidende Moment des Rennens", sagte Follert.

Den sicheren Sieg im Zweier ohne Steuerfrau holte sich das Boot aus den USA. Auch die Britinnen sicherten den Silberrang früh ab. Dahinter entbrannte zunächst ein spannender Kampf um die Bronzeposition zwischen Frankreich, Australien und dem deutschen Boot mit Marisa Staelberg und ihrer Partnerin Sophie Oksche(Ingolstadt). Das deutsche Duo musste dann bei Streckenhälfte den heißen Temperaturen in Plovdiv allerdings Tribut zollen und die anderen Boote ziehen lassen. Das DRV-Boot fiel auf den sechsten Rang zurück. Bronze gewann Australien vor Frankreich und Norwegen. "Da war einfach nicht mehr drin heute", sagte Marisa Staelberg nach dem Rennen.

Quelle: RP
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