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Lokalsport
Mit Anrath, Gellep und Oedt mischt ein Trio die A-Liga mächtig auf

Kreisliga A. Fußball: TuS St. Hubert, Viktoria und Preussen Krefeld stehen vor hohen Auswärtshürden. Der SV Vorst peilt zu Hause den dritten Sieg in Folge an. Von Werner Fuck

Nur sieben Begegnungen stehen am Wochenende am 6. Spieltag auf dem Terminkalender, weil schon zwei Mal unter der Woche gekickt wurde. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob die drei Teams, die nicht gerade planmäßig, die Liga anführen, ihre Positionen weiter behaupten. Von der Papierform her wartet auf Neuling Borussia Oedt die höchste Hürde, denn der muss zum SV St. Tönis. Der lag vergangene Woche zwar arg daneben, kann aber viel mehr. Während Trainer Oliver Dünwald wieder mit Ersin Kile rechnet, hat sich Julian Greverath in Urlaub verabschiedet, was bei den vielen gesperrten und verletzten Akteuren die Sache nicht gerade flexibeler macht.

Aufsteiger TuS Gellep empfängt die Zweite aus Fischeln, die sich bisher gut schlug. Bleiben die Zähler an der Kaiserswerther Straße, hat sich das Büscher-Team erst einmal fest ganz vorne eingenistet. Tabellenführer Viktoria Anrath erlebt dagegen ein völliges neues Gefühl in solch luftiger Höhe. Und wenn keiner abhebt und es so konzentriert bleibt, wie bisher, müsste auch der TuS aus St. Hubert zu bezwingen sein. Der hat erst vier Zähler auf der Habenseite, was als erstes Zwischenziel doch weniger ist, als kalkuliert.

Nach schwachem Beginn und anschließenden drei Erfolgen hintereinander ist der TSV Kaldenkirchen auf dem Sprung nach oben. Aber das nächste Hinderniss, nämlich die Rhenanen aus Hinsbeck, werden sicherlich in diesem Grenzlandderby nicht freiwillig die Punkte abliefern. Angepfiffen wird übrigens schon Samstag um 16 Uhr. Es gab nicht wenige, die Viktoria Krefeld eine schwere zweite Spielzeit in der A-Klasse prophezeit hatten. Und aktuell sieht es so aus, als sollten diese Skeptiker Recht behalten. Es gab schon vier Niederlagen und die letzte fiel mit 0:7 sehr aus dem Rahmen. Nun geht es nach Dülken, wo die Trauben sehr hoch hängen, zumal die seit vergangenen Sonntag mit Routinier Bernd Huintjes und Patrick Hinz, dem Goalgetter der letzten Rückrunde, zwei Spieler wieder mit dabei haben, die schon den Unterschied ausmachen können.

Es gab nicht wenige, die Preussen Krefeld nach dem allgemeinen Wechselspiel im Juni ziemlich weit vorne erwartet haben. Doch weit gefehlt. Die Rothosen konnten erst einmal als Gewinner den Platz verlassen und hängen tief hinten drin (Platz 15). Vor allen Dingen die Offensive ist ohne den nach Tönisberg abgewanderten Emre Kizil nur noch ein laues Lüftchen. Nun muss die Claesgens-Truppe zur Zweiten des VSF Amern, die sich in der neuen Umgebung gut eingelebt hat und vor allen Dingen zu Hause eine Macht sind. Weil in aller Ruhe und Gelassenheit weiter gearbeitet wurde, spricht beim SV Vorst keiner mehr von einem Fehlstart. Folgt nun noch ein Heimerfolg über die Zweite des SC Waldniel, die als Vorletzter anreist, ist die Welt im Prinzip wieder in Ordnung.

Quelle: RP
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