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Lokalsport
Mit Hindernissen zur Junioren-Weltmeisterschaft

Lokalsport: Mit Hindernissen zur Junioren-Weltmeisterschaft
Lena Sarassa (Dritte von rechts) startet bei der WM in Litauen im Achter in der Altersklasse der unter 19-Jährigen. FOTO: tschäge
Rudern. Lena Sarassa vom Crefelder Ruderclub verbringt ihre Ferien nicht mit ausruhen. Tägliches Training mit zwei bis vier Trainingseinheiten im U19 Frauen-Achter standen für sie in Berlin auf dem Programm. Doch das hat sich gelohnt: Gut vorbereitet ist sie zur Jugend-Weltmeisterschaft in Litauen aufgebrochen, wo es auch um die Qualifikation für die Olympic Youth Games gehen wird. Dort wird sie dann im Achter starten.

Das deutsche Team trifft dabei eine eine große Konkurrenz. 59 Nationen haben rund 800 Ruderer insgesamt gemeldet - Rekord-Meldeergebnis. "Man merkt daran deutlich, dass viele Nationen nach den Olympischen Spielen von Rio sich neu aufstellen und schon ihre Teams für die Spiele 2020 und 2024 aufbauen. Da erfolgt fast überall ein deutlicher Verjüngungsprozess", sagt U19-Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Gestern kam das deutsche Team nun in Trakai nach einer ziemlichen Irrfahrt an. In Frankfurt durfte der Flieger nicht abheben, weil ein offenbar volltrunkener Passagier aus dem gelandeten Flugzeug nicht aussteigen wollte. Dadurch erfolgte der Start mit erheblicher Verzögerung, und deshalb musste die Maschine auf einem anderen Flughafen landen. "Wir waren erst im drei Uhr früh im Hotel", sagte Tschäge.

Nichtsdestotrotz ging es gestern bereits aufs Wasser des Galve-Sees, auf dem die ersten Kilometer abgespult wurden. Heute ist dort die Eröffnungsfeier vor der malerischen Wasserburg, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Am Donnerstag gehen dann Sarassa & Co. auf die Strecke zur Jagd auf die Weltmeisterschaftstitel. Im neun Boote umfassenden Feld der Achter in ihrer Altersklasse gehören die USA, Rumäninnen, Russinnen und Australierinnen neben den Deutschen zu den Favoriten auf die Podestplätze.

(oli)
 
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