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Lokalsport
Nächste Gipfeltreffen steigt dieses Mal in Tönisberg

Bezirksliga. Fußball: Spitzenreiter VfL erwartet den neuen Verfolger VfB Uerdingen. Teutonia St. Tönis fährt zum VfL Willich. Von Werner Fuck

Weil von den ersten fünf Teams vergangene Woche nur der VfB Uerdingen gewann, ist die Tabelle schön in Bewegung geraten. Der VfB schob sich auch direkt auf Platz zwei vor. Nun geht es zum punktgleichen Spitzenreiter VfL Tönisberg, der um ein Tor besser im Rennen liegend dadurch den Platz ganz vorne behauptete. Personell plagen die Rex-Auswahl weiter zahlreiche Pobleme. Mit Phillip Grund, Stefano Borges, Julio Wies und fehlen weiter vier wichtige Kräfte. Um so erstaunlicher, wie Uerdingen zuletzt von Sieg zu Sieg eilte. "Wir haben trotz der personellen Veränderungen schon wieder einen guten Teamgeist entwickelt, haben alle großen Spaß und freuen uns darüber, schon zum jetzigen Zeitpunkt ein solches Spiel machen zu können", gibt Rex zu verstehen. Bis auf den langzeitverletzten Routinier Francesco Reale haben die Platzherren dagegen alles an Bord.

Auch beim VfL Willich sah es diesbezüglich vergangenen Sonntag wieder vieles besser aus. Nun steht vor der Partie gegen Teutonia St. Tönis ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Patrick Wasser. Halil Dost hat dagegen seine gelb-rote Karte durch das Pokalspiel unter der Woche abgebrummt. Nicht mehr zum Kader gehört der von Fischeln II im Sommer gekommene Leon Lindmüller. Große Sorgenfalten haben sich dagegen auf der Stirn vom St. Töniser Trainer Ronny Kockel breit gemacht. Neben den noch einmal gesperrten Burhan Sahin und Melih Karakas fehlen Urlauber Kevin Sonneveld und Bonko Smoljanovic, der wegen der Taufe seiner Tochter in der Heimat weilt. Da ist der Vorjahresabsteiger heilfroh, dass Daniel Jagenburg, der eigentlich aufhören wollte, die Schuhe wieder schnürt. Im Tor bleibt Ahmet Özün, der zuletzt seine Sache gut gemacht hat (für Daniel Hitzschke). Außerdem ist es auch an der Zeit, dass Jochen Höfler langsam mal wieder trifft. Seit 322 Minuten war dies nicht mehr der Fall. Allerdings schwört bei der Teutonia jeder Stein und Bein, dass sein Treffer gegen Tönisberg auf keinen Fall aus einer Abseitsposition erzielt wurde.

Die Tormaschinerie beim SV Grefrath mit dem Trio Dennis Hoffmann, Daniel Obst und Michael Funken läuft mittlerweile auf Hochtouren. Und so ist es dann fast zwangsläufig, dass der Neuling sich von unten nicht nur abgesetzt hat, sondern, wenn es auch noch einen "Dreier" beim Abstiegskandidaten SC Waldniel gibt, schon am vorderen Tabellendrittel angeklopft. Eine Entwicklung, die bei den Blau-Weißen in der Form auf keinen Fall, nur von den größten Optimisten, vorhersehbar war. Damit zahlt sich auch aus, dass zu Beginn der Spielzeit Ruhe bewahrt wurde, als es noch nicht so lief.

Quelle: RP
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