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Palace Prince gewinnt Hauptrennen im Stadtwald

Lokalsport: Palace Prince gewinnt Hauptrennen im Stadtwald
Der französisches Jockey Eddy Hardouin auf Palace Prince zog in der Mitte des Hauptrennens am gesamten Feld vorbei. Im Endspurt aber kam Wladimir Panov auf Iquitos noch bis auf einen Kopf an den Sieger heran. FOTO: Thomas Lammertz
Galopp. Stundenlanger Dauerregen verhinderte gestern einen besseren Zulauf beim Sparkassenrenntag Von Peter Kamp

Ein tolles Starterfeld hatte sich zum Großen Preis der Sparkasse Krefeld, ein Rennen der Europagruppe III, auf der Galopprennbahn im Stadtwald präsentiert. Vier Pferde aus dem jüngsten Deutschen Derby suchten die Revanche für das Hamburger Rennen. Der Star des Feldes ware der Derbyzweite Palace Prince, der in Hamburg nur an Nutan gescheitert war. Lange ließ sich der französische Jockey Eddy Hardouin im Sattel des "Prinzen" Zeit, doch Mitte der Zielgeraden rollte er unbeeindruckt am gesamten Feld vorbei. Er schien ungefährdet, doch Iquitos, ein Seriensieger aus kleineren Rennen, kam noch bis auf einen Kopf an den Sieger heran. 32.000 Euro waren die Siegbörse für die Besitzer, das Gestüt Höny-Hof.

Zum Veranstaltungsbeginn gab es direkt den ersten Favoritensturz. Ebeltoft aus dem Quartier von Star-Trainer Peter Schiergen war nach Vorleistungen kaum zu schlagen. Doch das Rennen dominiert Peace of Paradise mit Andreas Helfenbein im Sattel. Auch der starke Schlussangriff von Mario Hofers Stute Niyama änderte daran nichts mehr.

Im dritten Rennen kamen gut gezogene Pferde aus fast allen deutschen Top-Trainingsställen an den Start. Favorisiert war der Schlenderhaner Le Monsun, der allerdings seiner noblen Abstammung nicht gerecht wurde. Lange lag er am Ende des Feldes, von wo er sich nur noch unwesentlich verbessern konnte. Den Sieg holte sich Call me Franklin, der als Riesenaußenseiter für die Siegquote von 614:10 Euro sorgte. Jockey Maxim Pecheur hatte sein Pferd im richtigen Augenblick beschleunigt und lebte von diesem Vorsprung bis ins Ziel.

Der Schlussspurt im vierten Rennen (Ausgleich III, 2.200 Meter) war spannend. Lange sah es nach einem Erfolg von Gestüt Schlenderhans Copy Cat aus, doch genau auf der Linie hatte Western Dancer die Nase vorne. In seinem Sattel feierte Jockey Andreas Suborics, der die meiste Zeit des Jahres in Hongkong reitet, eine erfolgreiche Deutschland-Rückkehr. Filip Minarik musste sich mit Copy Cat mit dem zweiten Rang vor Dutch Gal begnügen.

Im fünften Rennen wogte das Rennen zwischen Fladin und Shaw hin und her. Es gab sogar kurze Berührungen zwischen den beiden Pferden. Mit kurzem Kopf setzte sich Fladim (Alexander Weiss) am Ende gegen Shaw (Andreas Helfenbein) durch. Sehr unterschiedliche Klasse zeichnete die Pferde der sechsten Prüfung aus. Siempre Manduro und Cloud standen nach bisherigen Leistungen weit über den restlichen sieben Teilnehmern. Ganz knapp setzte sich Cloud mit dem französischen Jockey Olivier Placais, der eigens für diesen Ritt angereist war, gegen Adrie de Vries und Siempre Manduro durch.

Quelle: RP
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