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Lokalsport
Pinguine bestätigen die Verpflichtung von Justin Feser

Eishockey. Es war nur noch eine Formsache, ehe bei den Krefeld Pinguinen die Verpflichtung von Justin Feser unter Dach und Fach war. Gestern bestätigten die Schwarz-Gelben den Wechsel des 24-jährigen Stürmers vom Schweizer B-Ligisten EHC Olten an die Westparkstraße. Der Kanadier war bei den Eidgenossen in den vergangenen vier Jahren Top-Scorer seines Teams. "Justin ist ein Mittelstürmer, der seine Stärken im läuferischen und technischen Bereich hat. Er verfügt über großes Offensiv-Potenzial und wird seine Mitspieler gut in Szene setzen. Da er auch als Außenstürmer eingesetzt werden kann, haben wir insgesamt mehr Flexibilität bei der Reihenzusammenstellung", sagte Chef-Trainer Rick Adduono, für den sein kanadischer Landsmann ein Wunschkandidat war. Während seiner Zeit in Olten absolvierte Feser 181 Hauptrundenspiele (77 Tore/113 Vorlagen), sowie 40 Play-off-Spiele (16/22). "Ich habe gerne in Olten gespielt und blicke gerade auf das zweite und dritte Jahr sehr positiv zurück. Letzte Saison sind wir über das frühe Aus im Viertelfinale der Play-offs alle sehr enttäuscht gewesen. Für Krefeld in der DEL zu spielen, ist eine neue Herausforderung - ein höheres Niveau, auf dem ich mich beweisen und durchsetzen möchte", sagt der vorläufig letzte Neuzugang der Pinguine.

Vor seiner Zeit in Olten hat Justin Feser in der nordamerikanischen WHL von 2008 bis 2013 insgesamt 351 Hauptrundenspiele (155 Tore/ 198 Vorlagen) bestritten. In 63 Play-off-Spielen kommen weitere 18 Tore und 32 Vorlagen hinzu. "Im Gegensatz zu den meisten jungen Kanadiern, die sich entweder über die ECHL oder AHL für die NHL empfehlen wollen, hat Justin sich direkt für eine Karriere in Europa entschieden. Zwar hat er sechs Spiele für Portland in der AHL bestritten, allerdings war dies während seiner letzten Spielzeit in der WHL. Ein wichtiges Entscheidungskriterium zugunsten von Justin ist die Tatsache gewesen, dass er bereits Europaerfahrung hat und sich nicht erst an die größere Eisfläche gewöhnen muss", erklärte Sportdirektor Matthias Roos.

(hgs)
 
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