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Pinguine: Ein Hauch von CHL bleibt

Lokalsport: Pinguine: Ein Hauch von CHL bleibt
Beim finnischen Meister Karpät Oulu endeten für die Pinguine am 10. September 2016 die Auftritte in der Champions Hockey League. Hier verhinderte Torwart Patrick Klein einen Gegentreffer. FOTO: CHL
Kempen. Auch wenn die Krefelder in diesem Jahr nicht mehr in der europäischen Königsklasse des Eishockeys mitmischen, treffen sie am Wochenende auf zwei Teams dieser Liga. Linsenmaier und Schmitz fehlen. Von H.-G. Schoofs

Auch wenn die Pinguine in den vergangenen drei Jahren in der Champions Hockey League nicht gerade für Furore sorgten, verkauften sie sich besser als von vielen Experten erwartet worden war. In Finnland schloss sich am 10. September 2016 für Krefeld mit einer 3:5-Niederlage bei Karpät Oulu der CHL-Vorhang, der sich am 21. August 2014 im KöPa

mit einer 1:2-Niederlage gegen den schwedischen Meister Skellefteå AIK geöffnet hatte. Danach wurde die Liga von 48 auf 32 Startplätze reduziert, obwohl sich alle Lizenznehmer für vier Jahre eingekauft hatten. Jetzt sind nur noch Teams dabei, die sich in ihrem Land sportlich qualifiziert haben. Dazu gehören in Großbritannien die Nottingham Panthers und die Cardiff Devils (siehe auch Berichte unten), die beiden kommenden Testspielgegner der Schwarz-Gelben. So bleibt den Pinguinen wenigstens noch ein Hauch von CHL übrig. Auch wenn die Teams von der Insel in der europäischen Königsklasse nicht zu den Play-off-Kandidaten zählen, gelten sie für Krefeld als gute Prüfsteine. Die beiden Gegner trafen am Sonntagabend in einem Testspiel aufeinander, das die Devils bei den Panthern mit 3:1 gewannen.

Heute um 12 Uhr machen sich die Pinguine auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen. Von dort geht die Reise nach Manchester und dann weiter mit dem Bus nach Nottingham. Sonntagfrüh geht es mit dem Bus weiter nach Cardiff. Nicht zum Aufgebot gehören Verteidiger Tom Schmitz (Knöchelverletzung) und Nikolas Linsenmaier (im Aufbautraining). Gegenüber dem Testspiel gegen Iserlohn stehen zusätzlich Verteidiger Antonin Manavian und Stürmer Dragan Umicevic zur Verfügung. Rick Adduono will seine sieben Verteidiger rotieren lassen. Im Angriff stehen 13 Akteure zur Verfügung. Der Coach will seine Reihen vom Iserlohnspiel aufbieten. Umicevic soll zunächst in Überzahl zum Einsatz kommen. Der Trainer erwartet von beiden Gegnern eine harte Gangart: "Diese Teams haben schon Titel gewonnen und wollen sich auch in solchen Spielen nicht gerne geschlagen geben. Ich bin gespannt, wie unser Team sich in diesen Auswärtsspielen präsentiert." Ansonsten hat er sich nicht großartig für die Gegner interessiert: "Wir haben jetzt zwei Wochen hart gearbeitet . Ich will sehen, wie die Mannschaft unsere einstudierten Dinge in den Spielen umsetzt. Daher konzentrieren wir uns nur auf uns." Ein Wiedersehen gibt es für den Coach mit Nottinghams Trainer Corey Neilson. Der ehemalige Verteidiger spielte einst in der nordamerikanischen ECHL bei den Pensacola Ice Pilots unter Trainer Adduono.

Da die Pinguine während der Vorbereitung kein Trainingslager beziehen, dient der Trip auf die Insel auch als Teambuilding-Maßnahme. Am Sonntag will Adduono seinen Schützlingen nach dem Spiel bis zum Wecken frei geben: "Das haben sie sich schon jetzt verdient." Die Chemie im neuformierten Team scheint aber schon jetzt prima zu sein, wie einige Insider während der Saisoneröffnung berichteten.

Quelle: RP
 
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