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Pinguine: Hagos bleibt, Meisinger kämpft

Lokalsport: Pinguine: Hagos bleibt, Meisinger kämpft
Während der Schwede Yared Hagos (links) gestern seinen Vertrag verlängerte und derzeit in seiner schwedischen Heimat Urlaub macht, kämpft sein Stürmerkollege Dominik Meisinger (rechts) derzeit mit den Füchsen Duisburg um den Aufstieg in die DEL 2. FOTO: T. Lammertz/maga
Del. Eishockey: Die Krefelder verlängerten den Vertrag mit dem schwedischen Stürmer um ein Jahr. Gestern wurde die am Montag unterbrochene Gesellschafterversammlung fortgesetzt. Entscheidungen bei Vasiljevs und Müller in Sicht Von H.-G. Schoofs und Josef Hermanns

Noch ehe sich die Gesellschafter der KEV Pinguine Eishockey GmbH gestern Nachmittag trafen und ihr am Montag unterbrochenes Meeting fortsetzten, gab die sportliche Leitung am Mittag die erwartete Vertragsverlängerung mit Yared Hagos bekannt. Der schwedische Stürmer gehörte gegen Ende der Saison zu den besten Akteuren im Team der Schwarz-Gelben, besonders in der Pre-Play-off-Serie gegen Wolfsburg. Der 32-Jährige war erst im Januar aufgrund des anhaltenden Verletzungspechs verpflichtet worden. Gut möglich, dass schon bald eine weitere Vertragsverlängerung feststeht. Dabei soll es sich um Kapitän Herberts Vasiljevs handeln. Dagegen war aus dem Berliner Umfeld von Marcel Müller zu hören, dass der Torjäger die Pinguine wahrscheinlich verlassen wird.

"Ich bin froh, in Krefeld bleiben zu können. Ich fühle mich sehr wohl in der Stadt und in der Mannschaft. Für unsere Fans zu spielen, die uns in Wolfsburg so grandios unterstützt und danach so toll empfangen haben, ist einfach super. Ich möchte dazu beitragen, ihnen nächstes Jahr eine erfolgreichere Saison zu schenken und freue mich schon auf die neue Spielzeit", erklärte Hagos nach erfolgter Unterschrift.

Trainer Rick Adduono ist froh, dass er weiter auf den physisch und läuferisch sehr starken Angreifer bauen kann: "Yared hat Routine und Führungsstärke ins Team gebracht und gezeigt, dass er nicht nur ein Leader, sondern auch spielerisch sehr gut ist. Er hat uns voll überzeugt und wird mit seiner Zweikampfstärke und taktischen Disziplin auch nächstes Jahr eine wichtige Rolle in der Mannschaft spielen. Auch wenn er vermutlich kein großer Scorer sein wird, so bringt er doch viel auf den Tisch, das für eine Mannschaft wichtig ist und deshalb sind wir sehr froh, ihn weiter in unserem Team zu haben."

Während die meisten Spieler der Pinguine, sofern Sie nicht noch mit der Nationalmannschaft unterwegs sind, bereits seit gut sechs Wochen Urlaub machen, sammelt Stürmer Dominik Meisinger noch Spielpraxis in der Aufstiegsrunde zur DEL 2 beim Förderlizenzpartner Füchse Duisburg. Weil der 22-jährige Angreifer in den Pre-Play-off-Spielen gegen Wolfsburg nicht im Kader der Schwarz-Gelben stand, ist er in der Aufstiegsrunde noch für den Förderlizenzpartner spielberechtigt und versucht dort mit den Füchsen den Sprung in die DEL 2 zu schaffen. "Es ist für mich gut, jetzt noch Spielpraxis zu sammeln. Ich erhalte in Duisburg auch sehr viel Eiszeit und spiele dort auch in Unterzahl. Für einen jungen Spieler ist das sehr wichtig" , sagte der in Füssen geborene und dort im Nachwuchs ausgebildete Stürmer. Mit seiner ersten Saison in Krefeld ist das Talent aus dem Allgäu ganz zufrieden. "Ich wusste als ich im vergangenen Sommer nach Krefeld wechselte, dass ich sicher auch mal bei den Förderlizenzpartnern in Duisburg und in Weißwasser spielen würde. Gehofft habe ich natürlich auch auf Eiszeit in der DEL. In 34 Spielen war ich im Kader, habe da aber auch nicht jedes Mal gespielt. Ich musste damit rechnen, dass ich mich im ersten Jahr in der DEL noch nicht voll durchsetzen konnte, aber mir ging es auch um die Weiterentwicklung im Training. In der kommenden Saison ist es mein Ziel, den Durchbruch in der DEL zu schaffen und mich bei den Pinguinen in den ersten vier Reihen zu etablieren." Bis zum Saisonstart ist natürlich noch etwas Zeit. Sobald auch in Duisburg die Saison zu Ende ist, wird Dominik in seine Heimat Füssen fahren und bei seinen Eltern Urlaub machen. Er wird dann auch seine Freundin Julia treffen, die in Füssen eine Ausbildung absolviert und deshalb während der Saison nur sehr selten nach Krefeld kommen kann. An den Niederrhein kommt "Meise" spätestens Ende Mai, um dann auch am Sommertraining unter Reemt Pyka teilzunehmen. "Remy hat mich übrigens beobachtet, als ich noch in Füssen in der DNL spielte. Der Kontakt zu den Pinguinen kam dann aber schon ein Jahr, bevor ich nach Krefeld gewechselt bin über Rüdiger Noack zustande, der sich hier auch sehr gut um mich kümmert."

Quelle: RP
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