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Lokalsport
Pinguine: Medizincheck bestanden - am Montag geht's erstmals aufs Eis

Del. Eishockey: Die Krefelder mussten gestern den von der DEL vorgeschriebenen medizinischen Test über sich ergehen lassen. Marco Rosa soll heute kommen. Von Josef Hermanns und Oliver Schaulandt

Torsten Sorg hat gestern den Krefeld Pinguine mal mächtig auf den Zahn gefühlt. Das muss er auch machen schließlich ist er der Zahnarzt des DEL-Teams aus Krefeld, und diesmal gehörte auch eine zahnmedizinische Untersuchung zu den alljährlichen, von der Ligaleitung vorgeschriebenen Medizinchecks vor Beginn einer jeden Saison. Martin Wazinski, der Mannschaftsarzt der Schwarz-Gelben, war dementsprechend gestern ziemlich im Stress, denn von frühmorgens bis in den späten Nachmittag hinein gaben sich die Spieler der Pinguine im Malteser-Hospital in Uerdingen wahrhaft die Klinke in die Hand: Bis auf den so eben Vater gewordenen Marco Rosa, der erst heute in Krefeld erwartet wird, erschienen die Spieler im 20-minütigen Wechsel, um auf dem Ergometer zu laufen und sich Blut abzwicken zu lassen. Mit dem Ergebnis: "Ich bin super zufrieden. Die Werte sprechen für eine gute Arbeit der gesamten Mannschaft in diesem Sommer. Auch mit den Ergebnissen der Kontingentspieler, die nicht am Sommertraining in Krefeldteilgenommen haben, bin ich zufrieden. Man kann sagen, dass sich das gesamte Team in einem guten Fitnesszustand befindet", sagte Wazinski.

Ging es nach Neuzugang Kyle Klubertanz, dann würde die Saison besser heute als morgen beginnen. "In Krefeld ist eine der schönsten Eishallen von Deutschland. Die Stimmung hier ist super, die Fans sind unglaublich laut", sagt der Verteidiger, der aus Nürnberg nach Krefeld gekommen ist. "Es muss unser Ziel sein, jedes Spiel zu gewinnen." Von seiner neuen Heimat ist der gebürtige Amerikaner bislang ziemlich angetan. "Krefeld ist eine schöne kleine Stadt. Meine Frau, die ich in einigen Wochen nachhole, wird sich hier bestimmt wohl fühlen."

Von den Fans und der Arena begeistert ist auch Tim Hambly. Der Verteidiger, der aus Wolfsburg an den Niederrhein kam, appelliert vor allem an den Teamgeist: "In der Vorbereitung müssen wir zu einer Einheit wachsen und als Team geschlossen auftreten. Die Ergebnisse aus den Vorbereitungsspielen sind dazu noch nicht einmal so wichtig. Aber wir müssen uns von Spiel zu Spiel steigern, damit wir zum Saisonstart gut eingespielt sind und in Top-Verfassung unser erstes Ligaspiel bestreiten können." Hambly ist mit seiner Frau und seinem 18 Monaten alten Kind nach Krefeld gekommen. "Krefeld ist ein Standort mit großer Eishockey-Tradition. Da passe ich ganz gut hin."

Am Montag geht es für die Pinguine zum ersten Mal aufs Eis. Am Vormittag bittet Cheftrainer Franz Fritzmeier sein Team zur ersten Einheit, und wie berichtet ist am Montag Nachmittag um 17 Uhr eine öffentliche Eiseinheit in der Rheinlandhalle vorgesehen, zu der die Fans freien Eintritt haben.

Quelle: RP
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