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Lokalsport
Pokalaus für die SVK - SV Bayer ist weiter

Wasserball/Pokal. In der Frauen-Bundesliga gewann der SV Bayer mit 15:8 - und ist schon wieder Spitzenreiter.

Die Männerauswahl der SV Krefeld 72 hat den Einzug ins Viertelfinale des nationalen Pokalwettbewerbs verpasst. Bei der SG Neukölln, der in der Hauptgruppe B der Bundesliga spielt, unterlag die Auswahl von Trainer Thomas Huber mit 10:16 (2:4, 2:4, 4:4, 2:4). Besser machte es der Krefelder Stadtrivale: Der SV Bayer Uerdingen setzte sich bei der SSV Esslingen knapp mit 9:7 (2:1, 3:2, 2:2, 2:2) durch.

Schon vor dem Beginn des Spiels stand die Partie in der Bundeshauptstadt unter keinem guten Stern. Die SVK musste auf vier Stammspieler verzichten und reiste mit nur elf Spielern an. Den Gastgebern war von Beginn an anzumerken, dass sie noch das berühmte Hühnchen mit den Krefeldern zu rupfen hatten. Denn in den Pre-Play-offs der vergangenen Saison hatte sich Krefeld gegen die Neuköllner in der Best-of-Five-Serie glatt mit 3:0 durchgesetzt und so für den eigenen Aufstieg und den Abstieg der Berliner gesorgt. Diesmal wollte aber nichts zusammenlaufen. "Das war mit Abstand unser schlechtestes Spiel diese Saison. Heute hat leider nichts funktioniert. Dass wir ohne vier Stammspieler nur zu Elft anreisen mussten, darf keine Ausrede sein", sagte Mannschaftskapitän Yannik Zilken.

Der SV Bayer Uerdingen hingegen steht im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs. Allerdings hatte die Auswahl von Trainer Kai Küpper gehörige Mühe mit den Esslingern, mit Ben Reibel aber einen abschlussstarken Spieler in ihren Reihen: Vier Treffer gelangen dem 18 Jahre alten Nachwuchstalent, der damit die meisten Tore für sein Team warf. Die weiteren Treffer steuerten Lazar Kilibarda (3), Gergö Kovacz und Michael Knobloch bei.

Die Damen-Mannschaft des SV Bayer Uerdingen bleibt auch in der neuen Saison eine Macht in Deutschland. Zum Auftakt der Wasserball-Bundesliga bezwang das Team von Trainerin Pia Schledorn den einstigen einzigen ernsthaften Konkurrenten im Kampf um die deutsche Meisterschaft, ihren Erzrivalen Blau-Weiß Bochum, mit 15:8 (5:2, 5:2, 4:2, 1:2). Da deutet vieles daraufhin, dass die Uerdingerinnen auch in dieser Saison einen ähnlichen Spaziergang durch die Bundesliga hinlegen werden, wie in der vergangenen Saison, die sie mit dem Gewinn der Meisterschaft und des Pokal-Wettbewerbs krönten. In der Partie gegen Bochum ließen die Uerdinger Damen von Beginn an keinerlei Zweifel aufkommen, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollten - auch wenn sie das letzte Viertel mit 1:2 abgaben (in das sie mit einem Vorsprung von acht Tore gegangen waren).

(oli)
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