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Lokalsport
Preussen Krefeld und SV Vorst können am Sonntag nachlegen

Kreisliga A. Fußball: Heute Abend steigt das Duell der Neulinge zwischen Borussia Oedt und Tabellenführer TuS Gellep. Sebastian Suski wieder Trainer bei Fischeln II. Von Werner Fuck

Bereits heute Abend um 19.30 Uhr wird der siebte Spieltag angepfiffen. Und zwar auf dem Kunstrasenplatz in Oedt, wenn die dortige Borussia den TuS Gellep erwartet. Beide sind Aufsteiger und haben die Erwartungen bisher mehr als übertroffen. Vor allen Dingen die Gäste, die seit Sonntag sogar auf Platz eins stehen. Sie müssen allerdings den Gelb-Rot gesperrten Tobias Reepen ersetzen. Für die Platzherren geht es in erster Linie darum, auf keinen Fall zu verlieren, damit die Spitze nicht aus den Augen verloren wird. Kenner der Szene sind sich klar darüber, dass es hier keinen Favoriten gibt.

Das ist in der Begegnung von Vorjahresabsteiger Hülser SV bei der Fischelner Zweiten anders: Hier spricht vieles für die Trienekens-Auswahl, die wieder auf Stefan Evertz und Christian Voss zurückgreifen kann. Bei den Hausherren hat Sebastian Suski, der Coach der vergangenen Spielzeit, an der Seitenlinie für den im Juli aus Meerbusch gekommenen Klaus Höttges das Sagen übernommen.

Ein weiteres Topspiel wird in Kaldenkirchen über die Bühne gehen, wenn der TSV, der auf vier Erfolge hintereinander zurückblickt, die Anrather Viktoria empfängt. Die hat große Personalprobleme - gleich ein halbes Dutzend Spieler fehlen -, will aber mindestens ein Unentschieden, damit der Platz an der Sonne so lange wie möglich gehalten werden kann.

Dies war bis vergangene Woche auch das Ansinnen des Dülkener FC. Aber dann gab es eine überraschende Heimniederlage, was den Druck vor dem Gang zum TuS aus St. Hubert nicht gerade verringert. Der gastgebende Neuling ließ in jüngster Vergangenheit eine unverkennbare Steigerung erkennen, was sich aber noch nicht auf dem Punktekonto richtig niedergeschlagen hat. Das muss geändert werden, damit man nicht in den Sog nach unten noch mehr herein kommt.

Was ist nur mit dem SC Schiefbahn los? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Macher rund um die Siedlerallee, sondern auch andere Interessierte. Platz 16 ist eine erste unterirdische Zwischenbilanz, die schnell aufgebessert werden sollte, damit nicht noch andere Gedankenspiele aufkommen - wie das in diesem Geschäft durchaus nicht unnormal wäre. Mit dem SV St. Tönis kommt allerdings ein Kontrahent, der bisher bis auf die ein oder andere Ausnahme seiner zugedachten Rolle im Vorderfeld jeder Zeit gerecht wurde.

Für den schwach gestarteten SV Vorst stehen mittlerweile drei Siege in Folge zu Buche. Und beim punktlosen Schlusslicht TSV Bockum will sich die Ingenrieth-Auswahl natürlich auch nicht die Butter vom Brot nehemen. Bei den Gastgebern stellt sich mehr und mehr die Frage, wann der Knoten endlich platzt. Bei Preussen Krefeld scheint das der Fall gewesen zu sein. Dies gilt es nun in der Begegnung bei Rhenania Hinsbeck zu untermauern, was aber nicht so einfach ist.

Nach der 0:7-Heimschlappe vor 14 Tagen hatte viele den SC Viktoria Krefeld schon etwas abgeschrieben. Aber das Team von Trainer Waldemar Jonderko hat sich selbst aus dem Schlamassel gezogen und in Dülken gewonnen. Im Derby gegen den BV Union soll nun nahtlos an die jüngste Vorstellung angeknüpft werden, damit es in Richtung Mittelfeld geht. Aber kampflos werden die Gäste vom Reinersweg mit Sicherheit nicht klein beigeben. Die Zwischenbilanz der Schützlinge von Trainer Lars Greuel ist nämlich in Ordnung und soll weiter ausgebaut werden. Gut haben die neuen Macher vom Traditionsclub den plötzlichen Abschied von Trainer Jörg Laible aufgearbeitet.

Im Grenzlandderby zwischen Waldniel II und Amern II treffen zwei klare Verlierer des vergangenen Sonntags aufeinander.

Quelle: RP
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