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Lokalsport
Reder überzeugt in Heerenveen

Eisschnelllauf. Auch in Inzell zeigten die Aktiven des EC Grefrath gute Leistungen

Bei einem internationalen Rennen im bayerischen Inzell lief Justus Jahn vom EC Grefrath mit 39,58 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung über 500 Meter. Auf der 3000-Meter-Strecke, wo er letzte Woche bei der Deutschen Meisterschaft auf Platz lief, zeigte er erneut seine besondere Stärke für die langen Distanzen. Der 16-Jährige verbesserte seine Bestzeit gleich um fünf Sekunden auf 4:10,29 Minuten. Auf den abschließenden 1500 Meter verletzte er sich schwer und lief den Wettkampf nicht mehr zu Ende.

Der Vinkrather Justin Wilberg zeigte sich zum Ende der Saison bei den 15-Jährigen erneut in Topform und stellte mit 41,89 Sekunden über 500 Meter und 4:29,89 Minuten auf 3000 Meter zwei neue persönliche Rekorde auf. Der Grefrather Lukas Junge zeigte mit einer neuen persönlichen Best-leistung über 500 Meter in 41,25 Sekunden erneut seine Sprint-Qualitäten. Als Dritter im Bunde ging Julian Schmidt über zweimal 500 Meter sowie über die 1000 Meter Distanz an den Start (41,97/ 1:24,30). Die Sprinterin Katja Franzen absolvierte bei den Damen zweimal die 500-Meter-Strecke. Mit einer Zeit von 39,78 musste sich damit als Zweitplatzierte nur der Polin Luiza Zlotkowska geschlagen geben. Komplettiert wurde das Grefrather Team durch die 17-jährige Miriam Kapischke mit ihren 42,26 Sekunden über 500 Meter und 2:14,71 Minuten über 1500 Meter. Sie zeigte sie sich für den in zwei Wochen statt findenden Saisonabschluss in Erfurt fit.

Beim Viking-Race im niederländischen Heerenveen, bei dem sich die besten Nachwuchs-Eisschnellläufer Europas messen, ging Max Reder für das deutsche Team an den Start. Der Soester, der seit dem vergangenen Sommer in Grefrath wohnt und am dortigen Olympiastützpunkt trainiert, zeigte erneut seine tolle Form. Als bester Deutscher schaffte der 16-Jährige Platz fünf. Er beeindruckte mit persönlichen Bestzeiten über alle vier Strecken. Am Ende musste er sich nur Eisflitzern aus den Niederlanden, Polen und Norwegen geschlagen geben. Über 500 Meter bewies der Wahl-Vinkrather seine besondere Sprintstärke. Mit einer Zeit von 37,91 Sekunden unterbot er zum ersten Mal die 38- Sekunden-Marke und kam auf Rang drei.

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