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Lokalsport
Reichlich Redebedarf bei den Herren der Turnerschaft

Kempen. Die Aufarbeitung eines Handballspiels kann auf vollkommen unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Vor der Osterpause versuchte sich die Turnerschaft St. Tönis innerhalb kürzester Zeit an zwei gegensätzlichen Ansätzen. Während die klare Niederlage gegen die Adler Königshof (22:32) möglichst kommentarlos ad acta gelegt werden sollte, bestand nach der erneuten Schmach gegen die Turnerschaft Grefrath (27:33) ausreichend Redebedarf.

Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit gaben die St. Töniser gegen Grefrath die sicher geglaubten Zähler nach einer weitestgehend uninspirierten und planlosen zweiten Hälfte doch noch ab. "Die Pleite gegen die Adler konnten wir problemlos übergehen. Gegen einen stark aufspielenden Aufstiegsaspiranten sind wir schlichtweg an Grenzen gestoßen. Das können wir akzeptieren. Gegen Grefrath haben wir uns nach gutem Beginn jedoch selbst aus dem Konzept gebracht.

Bis auf wenige Ausnahmen stimmte die Körpersprache und die Einstellung nicht mehr. Und dies darf uns nicht passieren. Hier gilt es radikal anzusetzen", betont Trainer Zoran Cutura. Ein Nachlassen in der Intensität wäre auch am kommenden Wochenende wenig ratsam, wenn die Turnerschaft den TSV Kaldenkirchen empfängt (Sa. 17.15 Uhr). Die Gäste sind individuell achtbar aufgestellt, vor allem die Torjäger Maik Tötsches und Steffen Coenen gilt es im Auge zu behalten.

Allerdings gelingt es dem Tabellensechsten in dieser Saison nur bedingt, sein ganzes Können konstant auf die Platte zu bringen. Aus den vergangenen vier Begegnungen holte Kaldenkirchen lediglich drei Zähler. Insbesondere die jüngste Punkteteilung in Korschenbroich war sehr ernüchternd. Im ersten Vergleich unterlag die Turnerschaft denkbar knapp mit 22:24.

(mcp)
 
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