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Lokalsport
Rennserie soll Trend entgegen wirken

Lokalsport: Rennserie soll Trend entgegen wirken
Mit unter den Sponsoren, anwesenden Vereinsfunktionären, sowie an der Rennserie "Volksbank-Cycling-Cup" teilnehmenden Radrennfahrer stellte Radsportidol Hennes Junkermann gestern Nachmittag das Trikot des Gesamtspitzenreiter vor, das am Sonntag in Fischeln erstemals vergeben wird. FOTO: Thomas Lammertz
Kempen. Radsport: Da immer mehr Radrennen in Nordrhein-Westfalen wegfallen, haben jetzt fünf Radsportvereine vom linken Niederrhein den "Volksbank-Cycling-Cup" aus der Taufe gehoben, um den Radsport wieder interessanter zu machen. Von Frank Langen

Was unsere Zeitung bereits am 4. April berichtete, wurde gestern Nachmittag nun auch offiziell vorgestellt: Um den Radsport wieder etwas mehr an Attraktivität einzuverleiben, haben sich die fünf Vereine RV Staubwolke Fischeln, Hülser SV, RV Möwe Mönchengladbach, SC Union Nettetal und der RSC Kempen zusammen getan und neben ihren eigenen Rennveranstaltungen zusätzlich noch den "Volksbank-Cycling-Cup" als neue Rennserie aus der Taufe gehoben.

Den Anfang macht am kommenden Sonntag das Rennen "Rund in Fischeln" gefolgt vom Hülser "Breetlook-City-Radrennen" am 16. Mai, dem 65. Straßenrennen des RV Möwe Mönchengladbach-Lürrip am 11. Juni, "Rund um das Weiher Kastell" in Nettetal am 15. und 16. August, sowie zum Abschluss "Rund um die Burg" am 4. Oktober in Kempen. Stein des Anstoßes war, dass immer mehr Radrennen in NRW wegfallen, sei es durch Gebührenerhöhung der Kommunen, zunehmende Sicherheitsanforderungen oder auch schwindende Teilnehmerzahlen. Mit der neuen Rennserie soll diesem Trend entgegen gewirkt werden, indem es in den Kategorien "Fette-Reifen" (sechs bis zwölf Jahre), Senioren, Hobby, Elite C-Klasse und Elite KT/A, und B-Klasse jeweils eine Gesamtwertung mit einem Spitzenreitertrikot gibt. Die jeweils zehn Erstplatzierten einer jeden Rennklasse erhalten nach ihrer Platzierung zehn Punkte bis hin zu einem Punkt. Gewertet werden nur deutsche Fahrer. Eine Ausnahme bildet das Fahrerfeld der C-Elite. Da der Sieger in so einem Rennen in die B-Klasse aufsteigt, wurde zusätzlich bei jedem Rennen drei Wertungsabnahmen bei Zwischensprints zusätzlich mit aufgenommen. So kann es am Sonntag durchaus vorkommen, das der Sieger von "Rund um Fischeln" nicht automatisch auch der Gesamtführende in der Rennserie ist. "Ich finde es gut, das es so etwas gibt. Das mit der Gesamtwertung ist ebenfalls eine tolle Sache", sagte Krefelds Radsportidol Hennes Junkermann.

Quelle: RP
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