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Riders beenden die Hinrunde ohne Sieg

Lokalsport: Riders beenden die Hinrunde ohne Sieg
Kein Durchkommen: Gegen die beste Defense der Oberliga kamen die Schiefbahn Riders zwar zu 16 Punkten, das langte aber nicht aus, um die Negativserie zu stoppen. Nun müssen in der Rückrunde unbedingt Erfolge her, damit die Riders in der Oberliga bleiben. FOTO: Norbert Prümen
Oberliga. American Football: Nach den ersten fünf Spielen der Oberliga bleibt Schiefbahn Tabellenletzter. Gestern unterlagen die Riders dem neuen Tabellenzweiten Wolfpack Mönchengladbach vor 500 Zuschauern an der Siedlerallee mit 16:21. Von Oliver Schaulandt

Die Schiefbahn Riders bleiben in der Oberliga im American Football auch nach dem fünften Spieltag Tabellenschlusslicht. Auch das letzte Spiel der Hinrunde ging gestern verloren. Allerdings boten die Gastgeber gegen den neuen Tabellenzweiten Wolfpack Mönchengladbach eine durchaus ansehliche Leistung, auch wenn die Partie mit 16:21 verloren ging. Da scheint die Teamsitzung mit allen Mannschaftsteilen, den Trainer und der Vereinsführung unter der Woche gefruchtet zu haben. In der Rückrunde geht es nun für die Willicher darum, noch eine Aufholjagd zu starten, um vielleicht doch noch den Kopf aus der Abstiegsschlinge ziehen zu können - die gute Vorstellung gestern gibt jedenfalls Grund zur Hoffnung.

In personeller Hinsicht aber ereilte die Schiefbahner eine ziemliche Hiobsbotschaft: Ihr etatmäßiger Kicker, Daniel Schumacher, wechselt zu den Düsseldorfer Panthern in die Bundesliga. "Das ist natürlich unglücklich und ärgerlich, einen Spieler inmitten der Saison zu holen. Daniel fehlt uns natürlich, jetzt muss ein Feldspieler seine Aufgabe als Kicker übernehmen", sagte Riders-Vorsitzender Karl-Heinz Thöne. "Dennoch wollten wir ihm die Chance natürlich nicht nehmen, dass er den Sprung in die Bundesliga schafft." Allerdings muss Schumacher nun eine Pause von voraussichtlich fünf Spielen Sperre in Kauf nehmen, danach könnte er aber bei den Panthern noch in der laufenden Saison zum Einsatz kommen.

Das Pech mit dem Personal schien sich gestern auch aufs Feld zu übertragen. Zunächst ohne ihren ehemaligen Bundesliga-Profi Markus Thöne angetreten, lagen die Schiefbahner direkt nach dem ersten Angriff der Gäste mit einem Touchdown nebst Zusatzpunkt zurück. Und der erste eigene Angriff endete mit einer Interception (Wolfpack fing den Ball im Flug ab). Doch dann hielt die Riders Defense (Verteidigung), und im zweiten Angriffsversuch schnappte sich Stephan Schmidt einen weiten Pass von Quaterback Steffen Breidenbach und startete einen spektakulären Lauf bis in die Endzone der Gladbacher - der zwischenzeitliche Ausgleich. Noch vor der Halbzeit landete das Wolfpack seinen zweiten Touchdown, nach dem Wechsel kam ein weiterer hinzu, während die Schiefbahner immerhin noch neun Punkte gegen die beste Verteidigung der Liga erzielten - um die Niederlage noch abzuwenden, reichte es aber nicht.

Die Rückrunde beginnt in 14 Tagen. Gegner im Auswärtsspiel am Sonntag, 16. Juni, sind die Siegen Sentinels.

Quelle: RP
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