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Lokalsport
SC Viktoria Krefeld gastiert beim Spitzenreiter Hülser SV

Kreisliga A. Fußball: St. Tönis erwartet Aufstiegskandidat Kaldenkirchen. Neulinge sind in Gellep und Amern unter sich. Preussen ist klarer Favorit gegen Fischeln II. Von Werner Fuck

Bereits morgen Abend um 19.30 Uhr wird der 10. Spieltag mit der Partie des Spitzenreiters Hülser SV gegen den SC Viktoria Krefeld am Hölschen Dyk eröffnet. Bei einem Blick auf die Tabelle erübrig es sich zu sagen, wer da die Favoritenrolle inne hat. Der HSV steht ganz oben, während sich Viktoria im unteren Bereich der Tabelle tummelt. Auffällig bei der Trienekens-Truppe ist, dass sie nicht nur mit Christian Voss und Stefan Evertz zwei gute Vollstrecker haben, sondern das sich die bisherigen Torschützen auf eine ziemliche Breite erstrecken. Das ist fraglos auf die gesamte Saison gesehen ein wichtiger Faktor. Allerdings können die Viktorianer die Aufgabe nach dem vergangenen Heimerfolg viel lockerer in Angriff nehmen, als gedacht. Und nicht selten wächst man dann, wie zum Beispiel in Dülken, einmal über sich hinaus.

Dies würden auch gerne wieder, wie zu Beginn der Spielzeit, die Oedter machen, doch nach vier Begegnungen ohne "Dreier" ist vor dem Duell der Neulinge beim VSF Amern II schon etwas Druck da. Die Schwalmstädter zeigten vergangenen Sonntag ihre beiden Gesichter. Vorne mit den vielen ehemaligen Landesligaspielern sehr stark, aber in der Defensive doch mit einigen Schwächen behaftet. So oder ähnlich lief es zuletzt auch bei TuS Gellep. Deshalb wird mit Spannung erwartet, wie das Kräftemessen gegen den zuletzt überraschend siegreichen Mitaufsteiger TuS St. Hubert, der vorher oft nicht das schwächere Team war, was sich aber nicht niederschlug, ausgeht.

Zehn Punkte holte Preussen Krefeld aus den vergangenen vier Partien. Keinen einzigen dagegen der Gegner vom Sonntag, die Fischelner Zweite. Da stellt sich, wie im Hülser Fall, die Frage nach dem Favoriten nicht, wobei bei den Gästen vier der zuletzt fehlenden sechs Spieler wieder zur Verfügung stehen. Noch positiver als die Serie des Claesgens-Team ist die des SV Vorst der holte zuletzt 16 von möglichen 18 Zählern. Das ist ein Pfund, mit dem die Ingenrieth-Auswahl vor der Auseinandersetzung mit dem SC Schiefbahn, der einen unverkennbaren Aufwärtstrend verzeichnet, was aber auf dem Konto noch nicht richtig zu sehen ist, schon wuchern kann. Die etwas zurückgefallenen Anrather, was aber auch dem personellen Notstand geschuldet ist, fahren an den Reinersweg zum BV Union Krefeld. Beide trennen nur ein Pünktchen, weshalb der Gewinner der Partie schon wieder ein schönes Stück weiter wäre. Der Dülkener FC hat den Kontakt nach vorne gehalten, was auch so bleibt, wenn gegen die unbeständigen Hinsbecker der eingeplante Erfolg auch perfekt gemacht wird.

Wenn der Letzten beim Vorletzten spielt, wird generell oft vom Existenzkampf gesprochen. Zu dem frühen Zeitpunkt in der Saison ist das aber noch nicht angebracht Von einer Richtung weisenden Partie zu sprechen absolut aber in Ordnung und für beide betreffenden Vereine angebracht. Im Klartext gastiert der TSV Bockum bei der Zweiten des SC Waldniel. Weil die Platzherren schon zwei Zähler mehr auf der Habenseite verzeichnen, wie die Rogge-Elf, ist der TSV schon erheblich mehr unter Zugzwang. Angepfiffen wird an der Grenze übrigens bereits um 13 Uhr.

Quelle: RP
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