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Kommentar
Schritt in die richtige Richtung

Es war im vergangenen November für die Verantwortlichen der KEV Pinguine Eishockey GmbH nicht leicht, sich vom erfolgreichen Trainer Rick Adduono zu trennen. Doch die Zeit war damals reif. Und zum Glück folgte der Aufsichtsrat dem Ratschlag des Kanadiers und des sportliche Beraters Rüdiger Noack, Franz Fritzmeier das Traineramt anzuvertrauen. Sehr schnell stellte sich heraus, dass diese Entscheidung richtig war. Die moderne Handschrift des jüngsten Trainers der Liga war früh zu erkennen. Leider reichte seine Zeit nicht mehr, noch die Pre-Play-offs zu erreichen. Aber seine geleistete Arbeit sprach schon im März für eine Vertragsverlängerung. Die war gestern ein Schritt in die richtige Richtung und für das gesamte Krefelder Eishockey ein Schritt mit Meilenstiefeln. Jetzt fehlt auf der Westparkstraße nur noch eine Brücke oder ein Tunnel, um die Pinguine mit ihrem Stammverein Krefelder EV auch symbolisch zu verbinden. Franz Fritzmeier drückte der Zusammenarbeit zwischen Profi- und Nachwuchsabteilung eindrucksvoll seinen Stempel auf. Das neue Konzept und die Strukturveränderungen des Trainers können aber nur langfristig auf fruchtbaren Boden fallen.

In der DEL wird Franz Fritzmeier zwangsläufig am Erfolg gemessen, der sich wieder schnell einstellen muss. Dafür sind die Weichen mit zielgerechten und klugen Personalentscheidungen getroffen worden. Der ehrgeizige Cheftrainer befindet sich mit dem Team auf einem vielversprechenden Weg. Ihm ist es zu gönnen, dass es für ihn ein sehr langer Weg wird. hgs

Quelle: RP
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