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Lokalsport
Schwere Aufgabe für Teutonia

Landesliga. Fußball: Die in einer Krise steckenden St. Töniser empfangen am Sonntag den SC Union Nettetal. Von Uwe Worringer

Vor dem Derby gegen den VfB Uerdingen sollte eine Aussprache mit der Mannschaft für eine Wende im sportlichen Tiefflug sorgen. Gebracht hat es nichts. Teutonia St. Tönis präsentierte sich bei der 1:2-Niederlage phasenweise wie ein Absteiger und bescherte Trainer Ronny Kockel die dritte Niederlage im dritten Spiel. Dessen Wunsch, bis zur Winterpause noch den einen oder anderen Punkt zu sammeln, um sich ein kleines Polster vor den Abstiegsplätzen zu erspielen, ging somit erst einmal nicht in Erfüllung.

Am kommenden Sonntag (14.15 Uhr) besteht nun die letzte Möglichkeit in diesem Jahr, etwas für das Punktekonto zu tun. Doch ob Teutonia ausgerechnet im Heimspiel gegen Union Nettetal den Hebel umlegen kann, ist insbesondere nach dem letzten Eindruck äußerst zweifelhaft. Denn die Gäste meldeten sich nach drei Niederlagen in Folge zuletzt durch einen glatten 4:0-Sieg beim PSV Wesel-Lackhausen im Verfolgerfeld von Spitzenreiter 1. FC Kleve eindrucksvoll zurück. Auch Kockel betont die Schwere dieser Aufgabe: "Das ist ein Gegner mit ganz hoher Qualität. Für uns heißt das, dass wir uns so gut wie möglich präsentieren wollen."

Eine Rückbetrachtung der Derby-Pleite unterließ Kockel. Verständlich, denn auch ohne Ansprache des Trainers sollte der Mannschaft klar sein, dass es übermorgen eine deutliche, kollektive Leistungssteigerung geben muss. Dass es innerhalb der Mannschaft nicht stimmt, wie die Verantwortlichen erklären, ist in dieser Hinsicht sicher nicht zuträglich. Trotz allem traut Kockel seiner Mannschaft etwas zu: "Das hatte zuletzt wenig mit Fußball zu tun. Im Training kann man aber einen anderen Eindruck gewinnen. Das müssen die Spieler gegen Nettetal auf den Platz übertragen."

Personell ist die Lage nahezu unverändert. Ercan Sendag fehlt weiter rotgesperrt. Dazu kommt Roger Claessen, der gegen den VfB die Ampelkarte sah.

Quelle: RP
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