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Lokalsport
Sonntag kündigt personelle Änderungen an

Zum Läuten der Alarmglocken ist es sieben Spieltage vor dem Saisonende noch zu früh. Doch die jüngste Entwicklung beim VfL Tönisberg gibt Anlass zur Sorge. Drei Niederlagen kassierte die Mannschaft von Trainer Siggi Sonntag in Folge und rutschte dadurch wieder auf den Relegationsplatz ab. Negativer Höhepunkt der derzeitigen sportlichen Krise war die verdiente 0:1-Niederlage beim designierten Absteiger SF Broekhuysen am vergangenen Sonntag. Die klare Ansage des Duisburgers, dass seine Mannschaft nur noch Endspiele vor der Brust habe, blieb offenbar ungehört. Vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den VfL Repelen startet der 59-Jährige einen neuen Appell: "Uns hilft keine Schönrederei mehr. Wir brauchen jetzt Spieler die rennen und kämpfen. Einzelschicksale zählen nicht mehr. Hier geht es um den Verein, der auch in der nächsten Saison in der Landesliga vertreten sein soll."

In der Nachbetrachtung machte Sonntag keinen Hehl aus seiner Enttäuschung, was die Leistung erfahreneren Spielern anging: "Gestandene Landesliga-Spieler sollen Vorbild für die jungen Spieler sein. Sie sollen vorweg gehen. Das war aber leider nicht bei allen so". Einige Spieler würden sich daher gegen Repelen auf der Bank wieder finden. Personal ist derzeit genug da, denn die Verletzenliste lichtete sich in den vergangenen Wochen. Bleibt nur abzuwarten, ob Sonntag an den richtigen Strippen zieht. Denn die Baustellen sind zur Unzeit größer als gedacht. Dicke Patzer in der Defensive und vorne fehlt die Durchschlagskraft. Dass Okan Demircan als "Sechser" mit sechs Treffern bester Torschütze ist, sagt eigentlich alles. Kevin Zülsdorf, meist die einzige nominelle Spitze, ackert zwar unermüdlich, leidet aber an der mangelnden Unterstützung aus dem Mittelfeld. Doch gerade gegen den überraschend starken Aufsteiger wird es darauf ankommen zu treffen. Denn die Weyen-Auswahl gehört in der Torverhinderung zu den stärksten Teams der Liga. Ein Wiedersehen gibt es mit den Ex-Bergern Robin Bertok, Michael Grintz und Henning Ahlborn, die besonders motiviert sein dürften.

(uwo)
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