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Lokalsport
St. Huberter Spiel kommt vor die Spruchkammer

Fussball. Eine Entscheidung, wie die in der vergangenen Woche abgebrochene Partie in der Kreisliga C, Gruppe 2, zwischen dem TuS St. Hubert III und dem TSV Kaldenkirchen III gewertet wird, ist noch nicht gefallen. Sicher ist jedoch, dass sich die Spruchkammer des Fußballkreises Kempen/Krefeld am Donnerstag, 26. November, mit den Geschehnissen befassen wird. Neben der Wertung der Begegnung (beim Abbruch stand es 4:1 für St. Hubert), wird dann auch über die persönlichen Strafen für die beiden Hauptakteure verhandelt.

Sowohl Kaldenkirchens Marc Saupe, der für ein Foulspiel die Rote Karte bekam, als auch St. Huberts Mohamed Leggo, dessen mit Rot geahndete Tätlichkeit letztlich zum Spielabbruch führte, sind bis zur Sitzung vorerst gesperrt. Während die Kaldenkirchener Leggos Aktion als Schlagen gesehen haben wollen und in der Folge das Feld verließen, schildert St. Huberts Geschäftsführer Volkers Müllers die Situation, die zum Spielabbruch führte, wie folgt: "Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass die Szenerie durch ein Foulspiel eines Kaldenkirchener Spielers entstanden ist. Von Faustschlägen unserer Spieler kann nicht die Rede sein, schließlich hat auch der Schiedsrichter in den Spielbericht eingetragen, dass es sich um ein Schubsen des Gegenspielers gehandelt hat."

Kaldenkirchen hat Einspruch gegen den Spielbericht des Schiedsrichters eingelegt. "Ziele sind für uns eine gerechte Strafe für den Spieler von St. Hubert und die Abwehr einer möglichen Geldbuße, da unsere Mannschaft zum Selbstschutz vom Feld gegangen ist und dadurch das Spiel abgebrochen wurde", sagt Trainer Karsten Janz. Auf die drei Punkte habe es der TSV nicht abgesehen, schließlich lag er 1:4 zurück. "Abschließend muss hier aber die Spruchkammer entscheiden", betont Janz.

(fafr)
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