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Lokalsport
St. Tönis will an Jahn Hiesfeld vorbeiziehen

Kempen. Zoran Cutura, Trainer der Turnerschaft St. Tönis, hat einen gleichermaßen nachvollziehbaren wie simplen Wunsch: "Hoffentlich kommen wir möglichst verletzungsfrei durch die restliche Saison." Das Anliegen des neuen Übungsleiters ist absolut verständlich, im letzten Match vor der kurzen Karnevalspause zeigte sich, dass der Aufsteiger auf einen gesunden Kader angewiesen ist.

"Gegen Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen fehlten in Yannick Sinnecker und Christian Bothe zwei wichtige Stützen. Hinzu kamen weitere angeschlagene Spieler. Dauerhaft können wir gerade in der Offensive solche Ausfälle nicht kompensieren", bedauert Cutura. Dass die St. Töniser Handballer gegen einen sehr talentierten Kontrahenten trotz alledem ebenbürtig waren (23:26), unterstreicht die Kampfkraft des Aufsteigers. Zudem gibt die derzeit sehr stabile und hart arbeitende Deckung in nahezu jeder Begegnung eine Siegchance. Nun muss daraus in der Vorwärtsbewegung noch mehr Kapital geschlagen werden. "Obwohl wir defensiv kompakt stehen und Ballverluste provozieren erzielen wir zu wenig leichte Treffer. Unsere Tempogegenstöße müssen effizienter sein, damit wir uns nicht ständig im Positionsspiel aufreiben", weiß Cutura.

Wenn am Samstag (19.15 Uhr) der TV Jahn Hiesfeld seine Visitenkarte in St. Tönis abgibt, wartet ein wichtiger Gradmesser auf die Turnerschaft. Nach gutem Saisonstart sind die Gäste längst wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet, gewannen nur eins der vergangenen sechs Spiele. Mit einem Sieg würde die Turnerschaft an den Hiesfeldern vorbeiziehen. Es ist also eine echte Standortbestimmung, in der es gegen einen direkten Konkurrenten darum geht, die volle Ausbeute in eigener Halle zu holen.

(F.L.)
 
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