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Lokalsport
St. Töniser Frauen stehen vor einem schweren Saisonfinale

Frauen-Oberliga. Handball: Die Turnerschaft tritt zum Abschiedsspiel der Trainerinnen am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf an. Von Alex Gruber

Für die Handballerinnen der Turnerschaft St. Tönis steht am Sonntag das letzte Saisonspiel an. Das Abschiedsspiel von den Trainerinnen Miriam Heinecke und Kathrin Pohl ist ein Auswärtsspiel. Die Partie hat es in sich: Die Turnerschaft muss ab 14.30 Uhr bei Fortuna Düsseldorf antreten. "Wir hoffen, dass wir dort diesmal mehr mitnehmen können als die goldene Ananas. Jetzt wollen wir auch noch das i-Tüpfelchen.

Das wäre toll, wenn wir das noch schaffen würden", sagt Miriam Heinecke. Düsseldorf ist das einzige Team, gegen das St. Tönis noch keinen Punkt holte: Weder in der ersten Oberligasaison, als Düsseldorf souverän Meister wurde, noch im Hinspiel der jetzigen Spielzeit. Zu Hause verlor St. Tönis gegen die Fortuna mit 31:36. Doch den weißen Fleck auf der Siegeslandkarte zu füllen ist nicht die einzige Motivationshilfe für die Turnerschaft. Ein weiterer Faktor ist der Kampf und den fünften Tabellenplatz. Hier ist St. Tönis allerdings auf die Mithilfe des HSV Solingen-Gräfrath angewiesen. Besiegt der HSV den Tabellenfünften Walsum-Aldenrade könnte die Turnerschaft bei einem Erfolg in Düsseldorf noch an den Duisburgerinnen vorbeiziehen. Sollten beide Teams am Ende die gleiche Punkteausbeute haben, läge der Vorteil bei Walsum. Denn im direkten Vergleich gab es ein Unentschieden und einen Sieg für Aldenrade.

Doch zunächst muss die Mannschaft von Trainerin Miriam Heinecke ihre Hausaufgaben machen. Ein Sieg gegen die Fortuna muss her. Schließlich geht es auch darum die schöne Siegesserie fortzusetzen. Zehn Spiele in Folge gab es keine Niederlage. Das soll auch am letzten Spieltag bei Fortuna Düsseldorf so bleiben.

Quelle: RP
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