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Lokalsport
St. Töniser schaffen den Aufstieg

Handball. Das vergangene Jahr wurde bei den Damen der Turnerschaft St. Tönis ganz klar von einem Thema beherrscht - der Nordrheinliga. Schon zu Beginn der Spielzeit 2016/17 hieß das Saisonziel bereits Aufstieg in die neu gegründete Klasse. Ein Platz unter den ersten sechs Teams der Oberliga würde sicher die Herausforderung in neuen Gefilden garantieren.

Zum Start der Rückrunde war die Turnerschaft auf Kurs. Drei Niederlagen in Serie sorgten dann jedoch kurzzeitig wieder für Spannung. Diese eliminierten die St. Töniserinnen mit einem fünf Spiele andauernden Erfolgslauf allerdings umgehend und stellten die Weichen endgültig in Richtung Aufstieg. Dass aus den letzten vier Begegnungen lediglich noch ein Sieg heraussprang, fiel nicht mehr entscheidend ins Gewicht. Nach dem Erreichen des übergeordneten Ziels gab es im Sommer personelle Veränderungen. Trainer René Baude verließ auf eigenen Wunsch die Turnerschaft nach nur einer Spielzeit wieder und wurde von Miriam Heinecke ersetzt, die vor Baudes Amtsantritt bereits vier Jahre erfolgreiche Arbeit in St. Tönis geleistet hatte. Daneben mussten mit Nicole Hölters, Sinje Weisz, Denise Giesler sowie Britta und Nicole Funken fünf Abgänge kompensiert werden. Da im Gegenzug mit Lena Beckers, Anna Greverath und Annalena Bandur nur drei Neuzugänge verzeichnet wurden, ging es mit einem kleineren Kader in die Nordrheinliga. Dort erwiesen sich die St. Töniseerinnen bislang als unerschütterlich. Weder das kleinere Aufgebot noch der schwierige Start mit drei deutlichen Niederlagen gegen die Top-Teams oder gar das denkwürdige Heimspiel gegen Lank, als in den letzten 20 Minuten ein Neun-Tore-Vorsprung abgegeben wurde, konnten die Turnerschaft aus dem Konzept bringen.

(MP)
 
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