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Lokalsport
Stefan Marnett übernimmt erneut Viktoria Krefeld

Kempen. In der Fußball-Kreisliga A wird der am 10. Dezember ausgefallene Spieltag nachgeholt. Vier Kellerkinder unter sich. Von Werner Fuck

Los geht es bereits heute Abend, wenn die Anrather Viktoria, der Tabellenfünfte, die Zweite von Union Nettetal empfängt, die auf Augenhöhe mit Spitzenreiter Dülkener FC die Tabelle anführt. Sonntag um 12.30 Uhr steht dann das Kräftemessen der Zweitvertretungen aus Amern und Fischeln auf dem Programm, ehe sich ab 15 Uhr viele Blicke nach Gellep richten, wenn bei der dortigen TuS der Tabellenerste Dülken aufschlägt. Er hat, wie übrigens auch die Nettetaler, in Sachen Personal nochmals draufgesattelt. Der SV Vorst, der vorne ebenfalls mitmischt, ist spielfrei und kann in Ruhe mit ansehen, wie sich die Konkurrenz plagt. Wenn die letzten vier Mannschaften aufeinander treffen, dann ist die Anmerkung, dass es sich um Richtung weisende Auseinandersetzungen handelt, fraglos mehr als richtig. Aber der Reihe nach. Drei Zähler beträgt der Vorsprung des Vorletzten Preussen Krefeld auf Schlusslicht Rhenania Hinsbeck, das mit stark verändertem Kader auf Hubert-Houben aufkreuzt. Zahlreiche Akteure der aufgelösten Schaager Zweiten hat sich nämlich den Grenzlern angeschlossen. Aber auch die Preussen waren auf dem Transfermarkt alles andere als untätig. Gleich vier Neue sind da. Dies sind Marvin Monning (zuletzt inaktiv, davor TSV Bockum), Nico Schauws (SSV Strümp), Fabian Kempkens (wieder aktiv) und Mohamad Nouri (VfB Uerdingen). . Das andere Kellerduell steigt am Schroersdyk, wenn der SC Viktoria Krefeld, mit Stefan Marnett als Übergangstrainer für die kommenden beiden Spiele - danach soll dann ein neuer oberster Übungsleiter gefunden sein -, auf den SV St. Tönis trifft, wo drei Wochen vorher schon "Tom" Wolf den bis dahin scheinbar unablösbaren Oliver Dünwald beerbte (die RP berichtete).

Borussia Oedt gehörte zweifelsohne zu den Überraschungen in 2017. Mit einem kleinen Kader und vielen Verletzten wurde bestens mitgehalten. Der Personalbredouille entgegengewirkt wurde in der Winterpause mit den Zugängen Hüseyin Irgat (SV Vorst), Louange Adom Missamou (VfL Tönisberg), Jonas Zimmermann (Teutonia St. Tönis II) und Matthias Bertges (Schaag II). Wie sich das auswirkt, wird die Partie in Bracht zeigen, wo eine Prüfung auf Herz und Nieren ansteht. Das vordere Mittelfeld wird vom TSV Bockum angeführt, der mit der Dritten des TSV Meerbusch einen Kontrahenten zu Gast hat, der die Spielzeit stark begann, dann aber nach und nach abbaute und bereits das Abstiegsgespenst im Nacken spürt.

Dies gilt zumindest bedingt auch für den SC Schiefbahn, auch wenn der nach der Übernahme von Uwe Schäfer als neuem obersten Übungsleiter vier von sechs möglichen Zählern holte. Nun geht es zum OSV Meerbusch, der sich nach schlechtem Beginn bis auf Platz acht hochgearbeitet hat.

Quelle: RP
 
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