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Lokalsport
SV Bayer scheitert im Halbfinale an den WF Spandau

Wasserball. Die Männer des SV Bayer Uerdingen sind erwartungsgemäß im Halbfinale der deutschen Meisterschaft am Titelverteidiger gescheitert und spielen nun ab dem 11. Juni im kleinen Finale entweder gegen den ASC Duisburg oder Waspo Hannover um die Bronzemedaille.

Wie allerdings das Ausscheiden der "best-of-five"-Serie mit 0:3 zustande kam, darüber waren die Uerdinger alles andere als glücklich. Obwohl der Bayer-Anhang am Samstag um 7.30 Uhr vom Waldsee aus in Richtung Bundeshauptstadt gestartet war, verhinderten eine Baustelle sowie ein Unfall ein pünktliches Ankommen in Berlin. Das Spiel wurde 10:0 für die Gastgeber gewertet. "Wir haben noch versucht, anders zu fahren, aber da ging gar nichts mehr", sagte Bayer-Trainer Kai Küpper. Nach zehnstündiger Busfahrt kam Uerdingen dann doch in Spandau an, um sich noch für das Sonntagsspiel vorzubereiten. Bei der 9:14-Niederlage spielte Bayer lange Zeit gut mit und hatte in Niklas Bährendahls einen Mann im Tor, der die Spandauer mit seinen Glanzparaden teilweise zur Verzweiflung trieb. Spandau ging dann zwar mit 9:5 in die Halbzeitpause, musste aber in der zweiten Hälfte immer auf der Hut sein, die stabil stehenden Uerdinger nicht herankommen zu lassen. Zum Ende des dritten Viertels war Uerdingen bis auf 8:11 heran gekommen, aber in den letzten acht Minuten fehlte dann doch die Kraft die Gastgeber noch weiter zu ärgern. Diese setzten sich danach mit 14:8 ab, ehe Gergö Kovács in den Schlusssekunden den 14:9-Endstand herstellte.

"Meine Mannschaft hat sich abermals nicht hängen lassen und Charakter gezeigt. In der Hauptrunde hatten wir klarer gegen Spandau verloren", sagte Küpper nach dem Ausscheiden. Für die Bayer-Frauen steht im übrigen mit dem SV Chemnitz auch der Finalgegner fest.

(F.L.)
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