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Wasserball-Bundesliga
SV Bayer schrammt knapp am Punkt vorbei

Wasserball-Bundesliga: SV Bayer schrammt knapp am Punkt vorbei
Der Uerdinger Mate Rajna (Nr. 6) wird beim Versuch auf das gegnerische Tor zu werfen, von dem Duisburger Jan Bakula (Nr. 12) gestört. Dennoch gelang im im ersten Viertel der wichtiger Treffer zum zwischenzeitlichen 2:4 FOTO: Thomas Lammertz
Uerdingen. Uerdingen unterliegt dem Vizemeister ASC Duisburg mit 6:8. In der Hauptgruppe B starten die SV Krefeld 72 und ihr neues Trainergespann Gabor Bujka und Werner Stratkemper mit einem 13:12-Sieg über den SV Cannstatt. Von Frank Langen

Der SV Bayer Uerdingen hat zum Start in die neue Saison nach der langen Vorbereitungsphase und der Zielvorgabe, den Anschluss an die Top-Drei Teams zu schaffen, Taten folgen lassen. Allerdings blieben die Schützlinge von Bayer-Trainer Tim Focke ohne den verdienten Lohn. Im Auftaktspiel gegen den Deutschen Vizemeister ASC Duisburg schrammten sie knapp an einem Punktgewinn vorbei, Uerdingen unterlag nach einem Spiel auf Augenhöhe mit 6:8.

Dabei begann die Partie im Uerdinger Aqua Dome nicht gerade ideal für die Hausherren, die gleich mehrfach Strafen kassierten und bis kurz vor Ende des ersten Viertels mit 1:4 ins Hintertreffen gerieten. Doch dank der Treffer von Mate Rajna und Tobias Gietz kam Bayer im ersten Spielabschnitt noch auf 3:4 heran. Das zweite Viertel war geprägt von den guten Abwehrreihen beider Mannschaften. Erst 43 Sekunden vor der Halbzeitpause schaffte Tobias Gietz den Ausgleich zum 4:4.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Duisburger wieder den besseren Anfang, die Uerdinger ließen sich aber nicht abschütteln, spielten konzentriert weiter und glichen durch die beiden Treffer von Ben Reibel wieder aus. Den Duisburgern war nun eine gewisse Nervosität anzumerken, Uerdingen war zu diesem Zeitpunkt sogar in Begriff, selber in Führung zu gehen. In den letzten drei Minuten zeigte sich dann, dass Duisburg von der Bank her doch besser besetzt war und die Konzentration des kleinen Uerdinger Kaders, der mit Lazar Kilibarda zusätzlich auf einen wichtigen Akteur verzichten musste, nachließ. Duisburg zog mit 8:6 davon und rettete diesen Vorsprung über die Zeit.

In der Hauptgruppe B musste das Trainergespann Gabor Bujka und Werner Stratkemper von der SV Krefeld 72 neben Leonhard Munz auch auf Marcel Schnabel verzichten, die aufgrund einer Grippe pausieren mussten. Obwohl damit die Positionen des Centers und Center-Verteidigers nur einfach besetzt waren, gewann die SVK nach einem engen Krimi mit 13:12. Schon im ersten Spielabschnitt zeichnete sich früh ab, dass es eine hartumkämpfte Partie werden würde. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Cannstatt nach dem ersten Spielabschnitt mit 3:2 führte, die Krefelder aber noch zum 5:5-Halbzeitstand ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel vergab die SVK in doppelter Überzahl die Chance zur Führung, die Yannik Zilken zum 8:7 erzielte. Zwei Konter zum zwischenzeitlichen 10:8 und zum 12:9, das der erst 16-Jährige Timo Schwark erzielte, sorgten für etwas Abstand. Allerdings machten die Blau-Weißen durch drei individuelle Fehler die Partie zum Ende hin wieder spannend. Cannstatt nutzte die daraus resultierenden Überzahlsituationen eiskalt aus und schaffte somit den 12:12-Ausgleich. 18 Sekunden vor Schluss gelang Dusan Dragic durch einen Distanzschuss der viel umjubelte Siegtreffer zum 13:12 Endstand.

"Wir sind eine junge Mannschaft und müssen in manchen Situationen vor dem Tor ruhiger agieren. Cannstatt hatte heute eine fast perfekte Torausbeute", haderte SVK-Trainer Gabor Bujka nach dem Sieg etwas mit seinen Schützlingen.

Quelle: RP
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