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Lokalsport
SV Bayer und SVK 72 kämpfen um Play-offs

Bundesliga. Wasserball: Am kommenden Wochenende starten für beide Vereine die Ausscheidungsspiele gegen die Mannschaften aus der B-Gruppe. In der Serie "best-of-five" spielt Uerdingen gegen Wedding, die SVK tritt gegen gegen SG Neukölln an. Von Frank Langen

Am Samstag beginnt für die Männer des SV Bayer Uerdingen und der SV Krefeld 72 nach den Hauptrunde mit den Ausscheidungsspielen um die Play off - Plätze fünf bis acht die zweite Saisonphase. Im Modus "best of five" tritt der SV Bayer um 17.30 Uhr beim SC Wedding an, die SVK ist eine Stunde später bei der SG Neukölln Berlin zu Gast. Am darauffolgenden Wochenende haben dann beide Mannschaft gleich zweimal Heimrecht. Wenn bis dahin keine Entscheidung gefallen ist, geht es am 20. April nochmals nach Berlin. Ein letztes Spiel ist jeweils für den 23. April in Krefeld terminiert.

Nach einer langen Spielpause von vier Wochen will der SV Bayer Uerdingen schnell wieder an die Leistungen der letzten Partien anknüpfen und einen guten Spielrhythmus finden. Da Wedding aus der B-Gruppe kommt, gelten die Uerdinger als Favorit. Bayer-Trainer Kai Küpper rechnet allerdings mit einem heimstarken Gegner, der in seinem Hallenbad an der Seestraße immer für eine Überraschung gut ist. Die personelle Situation ist etwas angespannt, denn mit Tim Wollthan musste ein Leistungsträger mit einer fiebrigen Erkältung im Training passen, auch Oliver Greck kränkelt. Bei beiden besteht aber für Samstag noch berechtigte Hoffnung auf einen Einsatz. Auch bei der SVK wird dem Duell gegen Neukölln entgegen gefiebert. Immerhin treffen die Schützlinge von Trainer Thomas Huber auf einen altbekannten Gegner, den sie in der vergangenen Saison in die B-Gruppe schickten und selber aufstiegen. Ende 2015 fügte Neukölln den Krefeldern eine Niederlage im DSV Pokal zu. Für Motivation muss auf beiden Seiten also nicht gesucht werden. Die SVK als Tabellensechster der A-Gruppe hat gewiss keine leichte Serie vor sich. In diesem Wissen haben die Seidenstädter die letzten Wochen intensiv genutzt und sich konzentriert auf die anstehenden Partien vorbereitet. Huber musste dabei immer noch auf die beiden verletzten Routiniers Lukas Stöffges und Fabian Packenius verzichten. "Das Pokalspiel hat gezeigt, dass wir das Team aus der Hauptstadt keine Sekunde lang unterschätzen dürfen und hochkonzentriert in jede Partie gehen müssen. Wir wollen den Verbleib in der Gruppe A so früh es geht sichern", sagt Co-Trainer Robert Fuchs, der die Mannschaft bis in die Haarspitzen hochmotiviert sieht. Das bestätigt auch Routinier Robert Glüder: Endlich geht es wieder los. Die gesamte Mannschaft weiß worum es in der best of five Serie geht."

Quelle: RP
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