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SVK und Bayer treten bei Spandau an

Lokalsport: SVK und Bayer treten bei Spandau an
Bayers Trainer Kai Küpper (Mitte, mit Tafel) geht das Wochenende sehr realistisch an: Bei den Top-Teams aus Berlin und Hannover wird für die Uerdinger nicht viel zu holen sein. FOTO: Lammertz
Bundesliga. Wasserball: Doppelspieltag für die Bundesligisten. Beide spielen gegen Berlin und zwei Teams aus Hannover

Für die Wasserballer des SV Bayer Uerdingen werden die berühmten Trauben an diesem Wochenende sehr hoch in den Bäumen hängen. Die Gegner WaSpo Hannover (Sa. 16 Uhr) und die Wasserfreunde Spandau (So., 13 Uhr) sind in der Bundesliga die Überteams der Liga mit den höchsten Etats. Bayer-Trainer Kai Küpper geht die kommenden zwei Aufgaben deshalb auch sehr realistisch an: "Da wird nicht viel für uns zu holen sein. Wichtig ist da schon eher, dass wir uns unter Wettkampfbedingungen für die danach folgenden Spiele zusammenfinden", sagt er. Immerhin hat der SV Bayer mit sechs Spielen in 14 Tagen intensive Wochen vor sich. So wurde das ausgefallene Heimspiel gegen die White Sharks Hannover auf Donnerstag, 25. Februar, neu terminiert. Da tut es schon gut, dass mit Tim Wollthan, Ben Boffen und Gergö Kóvacs drei Spieler das Krankenlager wieder verlassen haben, denn Bayer hat immer noch Platz vier und die damit verbundene direkte Teilnahme in den Play-offs im Augenwinkel.

Etwas besser steht die SV Krefeld 72 dar. Zwar wird am Samstag um 16 Uhr bei den Wasserfreunden Spandau ebenfalls nicht viel zu holen sein, aber einen Tag später bei den White Sharks Hannover sollte mehr drin sein als das 10:10-Unentschieden aus dem Hinspiel. In Spandau soll dem Deutschen Meister lange Zeit Paroli geboten werden, wohl aber auch kräftesparend mit dem Blick auf das Spiel in Hannover einen Tag später. Für die SVK sind die beiden Punkte in Hannover sehr wichtig - besteht doch weiterhin die Möglichkeit, auch Platz vier zu besetzen. Unabhängig von dieser Platzierung sind die nächsten Punkte für die Krefelder entscheidend, um einen der besseren Plätze im Vorfeld der anstehenden Pre-Play-offs zu ergattern, sollte es nicht klappen, unter die ersten Vier zu kommen. Torjäger Basti Schmellenkamp blickt bereits fokussiert auf das kommende Wochenende: "Das Spandau-Spiel wollen wir nutzen, um an unseren Fehlern aus der Niederlage in Plauen zu arbeiten und uns auf Hannover vorzubereiten. In Hannover wird es dann wichtig sein, von Anfang an hochkonzentriert ans Werk zu gehen."

(F.L.)
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