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Lokalsport
TD Lank wird kein Aufbaugegner für TV Vorst sein

Verbandsliga. Handball: Nach geht zuletzt magerer Punkteausbeute geht es nun zum Tabellenvierten, der personelle Probleme hat. Von Marcel Püttmanns

Beim TV Vorst brennt zwar noch nicht der Baum, aber die Flamme der Unzufriedenheit lodert unaufhörlich. Die Ergebnisse der vergangenen beiden Spieltage taugen nicht gerade als Stimmungsmacher. Nach zuvor drei Siegen in Serie sollten die Partien in Moers und das Heimderby gegen Oppum den leichten Aufwärtstrend untermauern und die Grün-Weißen wieder auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze bringen.

Stattdessen bleibt nach einem mageren Zähler aus diesen Aufeinandertreffen die Erkenntnis, dass beim Tabellensechsten einige hausgemachte Probleme vorherrschen. Die reine Punktebilanz ist dabei erst einmal nur Nebensache. Fünf Zähler hinter dem Liga-Primus Dinslaken sind nicht die Welt, erst recht nicht, da sich die Verbandsliga weiterhin sehr unberechenbar präsentiert und bekanntermaßen noch immer die Hinrunde läuft. "Mit einer Erfolgsserie könnten wir recht schnell wieder in der Spitzengruppe mitmischen. In der Theorie haben wir dazu zweifelsohne das Potenzial", sagt Trainer Dirk Heghmanns. In der Praxis muss sich allerdings vor allem in der Offensive einiges ändern. "Seit Wochen ist bei uns kein wirkliches Zusammenspiel erkennbar. Jeder macht sein eigenes Ding und versucht teilweise mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Das muss zwingend besser werden", moniert der Übungsleiter, und benennt klipp und klar wie dieses Dilemma angegangen werden sollte: "Ohne regelmäßiges Training hat alles keinen Sinn. Seit Monaten ist bei uns die Trainingsbeteiligung rückläufig und mangelhaft. Dies spiegelt sich aktuell auf dem Feld wider. Irgendwann gehen die Automatismen verloren. Die Mannschaft muss in dieser Hinsicht jetzt mal ein unmissverständliches Signal setzen."

Im letzten Match vor der Weihnachtspause gastieren die Grün-Weißen am Samstagabend (19.30 Uhr) beim TuS Treudeutsch Lank. Der Tabellenvierte wird gewiss nicht als Aufbaugegner herhalten wollen, hatte zuletzt allerdings auch so seine Schwierigkeiten. Speziell die Ausfallliste der Gastgeber war in den vergangenen Partien üppig. Mit einem Rumpfkader patzten die ambitionierten Lanker zweimal in Folge und werden dementsprechend motiviert in den Vergleich mit den Vorstern starten.

Quelle: RP
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